EP0723971A2

Metallocenes and their use as catalyst component

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine mehrkernige Metallocenverbindung der Formel I worin M1 ein vierwertiges Metall ist, L1 unabhängig voneinander gleich oder verschieden eine substituierte Cyclopentadienylgruppe sind, L2 und L3 unabhängig voneinander gleich oder verschieden ein π-Ligand sind, B unabhängig voneinander gleich oder verschieden je eine zweiwertige verbrückende Einheit sind, X unabhängig voneinander gleich oder verschieden sind und für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, einen C1-C10-Fluorkohlenstoffrest oder einen kohlenwasserstoffhaltigen Rest mit 1-40 C-Atomen stehen, und k eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist. Die erfindungsgemäße Metallocenverbindung eignet sich als Katalysatorkomponente zur Herstellung von Olefinpolymeren.

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7 claims: 2 independent, 5 dependent

  1. 1
    Mehrkernige Metallocenverbindung der Formel I worin M 1 ein vierwertiges Metall ist, L 1 unabhängig voneinander gleich oder verschieden eine substituierte Cyclopentadienylgruppe sind, L 2 und L 3 unabhängig voneinander gleich oder verschieden ein π-Ligand sind, B unabhängig voneinander gleich oder verschieden je eine zweiwertige verbrückende Einheit sind, X unabhängig voneinander gleich oder verschieden sind und für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, einen C 1 -C 10 -Fluorkohlenstoffrest oder einen kohlenwasserstoffhaltigen Rest mit 1-40 C-Atomen stehen, und k eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist.
  2. 2
    Metallocenverbindung gemäß Anspruch 1, worin M 1 Titan, Zirkonium oder Hafnium ist, L 2 und L 3 unabhängig voneinander gleich oder verschieden eine Cyclopentadienylgruppe sind, B unabhängig voneinander gleich oder verschieden je eine zweiwertige verbrückende Einheit sind, und k eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist.
  3. 3
    Katalysatorkomponente, enthaltend a) mindestens eine mehrkernige Metallocenverbindung der Formel I gemäß Anspruch 1 oder 2 und b) mindestens einen Cokatalysator.
  4. 4
    Katalysatorkomponente gemäß Anspruch 3 in geträgerter und/oder vorpolymerisierter Form.
  5. 5
    Verfahren zur Herstellung eines Olefinpolymers durch Polymerisation mindestens eines Olefins in Gegenwart eines Katalysators, welcher mindestens eine mehrkernige Metallocenverbindung und mindestens einen Cokatalysator enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrkernige Metallocenverbindung die Formel I aufweist, worin M 1 ein vierwertiges Metall ist, L 1 unabhängig voneinander gleich oder verschieden eine substituierte Cyclopentadienylgruppe sind, L 2 und L 3 unabhängig voneinander gleich oder verschieden ein π-Ligand sind, B unabhängig voneinander gleich oder verschieden je eine zweiwertige verbrückende Einheit sind, X unabhängig voneinander gleich oder verschieden sind und für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, einen C 1 -C 10 -Fluorkohlenstoffrest oder einen kohlenwasserstoffhaltigen Rest mit 1-40 C-Atomen stehen, und k eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist.
  6. 6
    Verfahren gemäß Anspruch 5, worin mindestens ein Olefin der Formel R a -CH = CH-R b polymerisiert wird, worin R a und R b gleich oder verschieden sind und ein Wasserstoffatom oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen bedeuten, oder R a und R b zusammen mit den sie verbindenden Atomen einen oder mehrere Ringe bilden.
  7. 7
    Verwendung einer Katalysatorkomponente gemäß Anspruch 3 oder 4 zur Olefinpolymerisation.