EP0572831A2

Method for supervising participation and reducing bit errors for switched communications in a digital system.

Abstract

Bei der Durchschaltung von aus mehreren Informationsworten bestehenden Bitströmen in den Koppelfeldern digitaler Kommunikationssysteme treten Bitverfälschungen auf. Durch Korrektur dieser Bitfehler wird bei gedoppelt ausgeführten, jeweils aktiv geschalteten Koppelfeldhälften wird nach der Durchschaltung nur das korrekt durchgeschaltete Informationswort zum Endteilnehmer weitergeleitet. Ob ein Informationswort korrekt durchgeschaltet wurde, wird nach der Durchschaltung mittels einer kombinierten Paritybitüberprüfung sowie einem bitweisen Vergleich mit dem parallel durchgeschalteten Informationswort festgestellt. Weiterhin muß sichergestellt sein, daß auch Bitverfälschungen der am Durchschalteprozeß beteiligten Einheiten (Haltespeicher) entdeckt und korrigiert werden.

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8 claims: 2 independent, 6 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Mitlaufüberwachung und Bitfehlerreduktion für durchgeschaltete Verbindungen in Kommunikationssystemen mit einem aus wenigstens zwei Koppelfeldebenen (SN₀, SN₁) bestehenden Koppelfeld (SN) mit folgenden Verfahrensschritten:a) an eingangsseitigen, aus mehreren Eingängen bestehenden Schnittstellenelementen (DIU(A)) werden die ankommenden, einen Informationsstrom bildenden Informationsworte (I (0) ...I (N) ) pro Informationswort (I (x) ) mit einer aus zwei Teilinformationen bestehenden Zusatzinformation (ZU (0) ... ZU (N) ) versehen, wobei die erste Teilinformation (ZU₁ (0) ...ZU₁ (N) ) zu einer für den jeweiligen Eingang der eingangsseitigen Schnittstellenelemente (DIU(A)) charakteristische Quellennummer (Q) gehört, b) anschließend wird aus den Informationsworten (I (0) ... I (N) ) und der ersten Teilinformation (ZU₁ (0) ...ZU₁ (N) ) die zweite Teilinformation (ZU₂ (0) ...ZU₂ (N) ) gebildet, und die Informationsworte (I (o) ...I (N) ) zusammen mit der Zusatzinformation (ZU (0) ...ZU (N) ) dupliziert und über je eine Koppelfeldebene (SN₀, SN₁) zu ausgewählten ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) weitergeleitet, c) in den ausgewählten ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) wird in einer ersten Bewertung der Informationsworte (I (o)... I (N) ) sowie der mitübertragenen ersten Teilinformation (ZU₁ (0) ...ZU₁ (N) ) erneut eine zweite Teilinformation (ZU₂ (0) ...ZU₂ (N) ) gebildet, die mit der mitübertragenen zweiten Teilinformation verglichen wird und in einer zweiten Bewertung wird ein bitweiser Vergleich der Informationsworte (I (o) ...I (N) ) und der mitübertragenen ersten Teilinformation (ZU₁ (0) ...ZU₁ (N) ) durchgeführt, und d) die ausgangsseitigen Schnittstellenelemente (DIU(B)) leiten im Zusammenwirken mit einer zentralen Steuerplattform (CP) und in Abhängigkeit vom Resultat der ersten und zweiten Bewertung jeweils eines der parallel durchgeschalteten Informatiosworte (I (o) ...I (N) ) zum Endteilnehmer weiter.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Teilinformation (ZU₂ (0) ...ZU₂ (N) ) ein aus einer binären Quersumme des jeweiligen Informationswortes (I (0) ...I (N) ) und der zugehörigen Teilinformation (ZU₁ (o) ...ZU₁ (N) ) gewonnenes Prüfbit ist.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß falls die Kombination der ersten und zweiten Bewertung keine Fehlerzuordnung liefert, die Durchschaltung über die Koppelfeldebene (SN₀, SN₁) mit den besseren statistischen Qualitätsdaten informationswortorientiert erfolgt.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß pro Verbindungsaufbau in den ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) über einen Kommunikationskanal die Quellennummer (Q) durch die zentrale Steuerplattform (CP) hinterlegt wird und bei einer in der zweiten Bewertung ermittelten Nichtübereinstimmung der über beide Koppelfeldebenen durchgeschalteten Quellennummern (Q) die ausgangsseitigen Schnittstellenelemente (DIU(B)) unter Zuhilfenahme der hinterlegten Quellennummern (Q) den Informationsstrom (I (0) ...I (N) ) in Richtung Endteilnehmer weiterleiten, dessen mitübertragene Quellennummer (Q) mit der in den ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) hinterlegten identisch ist.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer in der zweiten Bewertung ermittelten Nichtübereinstimmung der Quellennummer (Q) eine Nachricht von den ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) zur zentralen Steuerplattform (CP) abgesetzt wird, die diese dazu veranlaßt, die intern abgespeicherten, dem Informationsstrom (I (0) ...I (N) ) zugehörige Quellennummer (Q) als zusätzliches Kriterium dazu zu benutzen, welche der beiden durchgeschalteten, nichtübereinstimmenden Informationsströme bzw. Quellennummern (Q) korrekt ist, und daß das Resultat den ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) zur Auswahl des korrekten Informationsstromes mitgeteilt wird.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß von einer Übertragungsprozedur (U) die in der zentralen Steuerplattform (CP) abgespeicherten, die Einstelldaten des Koppelfeldes (SN) bestimmenden Quelle/Zielrelationen zyklisch in Form der Quellennummern (Q) zu den ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) über einen Kommunikationskanal übertragen werden und daß letztere dazu benutzt werden, im Falle einer in der zweiten Bewertung ermittelten Nichtübereinstimmung der Quellennummern (Q) zu entscheiden, welche der beiden nichtübereinstimmenden Quellennummern (Q) richtig ist, und damit welcher Informationsstrom (I (0) ...I (N) ) in Richtung Endteilnehmer weiterzugeben ist, sobald die vom Kommunikationskanal hinterlegte Quellennummer mit einer der in den beiden Koppelfeldebenen übertragenen zusammenfällt.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle systembedingt asynchron eingestellter Koppelfelder (SN₀, SN₁) die zweite Bewertung erst dann durchgeführt wird, wenn eine hinreichend lange Schutzzeit abgelaufen ist.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wiederanlauf der zentralen Steuerplattform (CP) nach Totalausfall während des Initialisierungsprozesses die vermittlungstechnischen Verbindungsdaten aus den in den zweiten ausgangsseitigen Schnittstellenelementen (DIU(B)) abgespeicherten Quellennummern (Q) erneut generiert werden können.