EP0547337B2

Device for controlling a windscreen wiping system

Abstract

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EP0547337B2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 5

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Expired 24 October 2012, 13.9 years ago.

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19 claims: 3 independent, 16 dependent

  1. 1
    Einrichtung zur Steuerung einer Scheibenwischanlage mit einem durch eine Schalteranordnung (1) aktivierbaren Antriebsmotor (4) für mindestens einen Scheibenwischarm bzw. ein Scheibenwischblatt (5) zur Reinigung der Außenfläche einer Scheibe (7), mit einer im Wischbereich auf der Innenfläche der Scheibe (7) angeordneten, aus zumindest einem Strahlensender und zumindest einem Strahlenempfänger bestehenden optoelektronischen Sensorvorrichtung (2), welche während eines Wischzyklusses (t) der Scheibenwischanlage mehrere Male vom Scheibenwischblatt (5) überwischt wird und mit einer mit der Sensorvorrichtung (2) und dem Antriebsmotor (4) verbundenen Schaltungsanordnung (3), wobei die abgegebenen Strahlen zwischen dem Strahlensender und dem Strahlenempfänger durch einen flüssigen oder festen Belag auf der Scheibe (7) beeinflußt und damit die vom Strahlenempfänger abgegebenen Signale in Abhängigkeit von dem auf der Scheibe (7) vorhandenen Belag verändert werden und diese Signale von der Schaltungsanordnung (3) zu Steuersignalen umgeformt werden, durch die der Betrieb des Antriebsmotors (4) beeinflußt wird sowie mit einer dem Antriebsmotor (4) zugeordneten die Parkstellung des zumindest einen Scheibenwischarmes bzw. Scheibenwischblattes (5) ermöglichenden Schaltkontakteinrichtung (6), wobei die Scheibenwischanlage mit Mitteln zur Erkennung des eine letzte Säuberung des Meßbereiches der optoelektronischen Sensorvorrichtung (2) hervorrufenden letzten Überwischvorganges eines Scheibenwischblattes (5) während eines Wischzyklusses (t) versehen ist und wobei zur Bewertung des auf der Scheibe (7) vorhandenen Belages nur die von der Sensorvorrichtung (2) an die Schaltungsanordnung (3) abgegebenen Signale zur Beeinflussung des Antriebsmotors (4) Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet , daß nur die Signale, welche ausgehend vom Zeitpunkt kurz Verwendung finden nach dem letzten Überwischvorgang bis zum Einleiten eines neuen Wischzyklusses (t) von der Sensorvorrichtung (2) erzeugt werden, und daß der sich kurz nach dem letzten Überwischvorgang einstellende, von der Sensorvorrichtung (2) durch das maximal erreichte Säuberungsergebnis erzeugte Signalwert in die Schaltungsanordnung (3) als neuer Referenzwert für den nachfolgenden Wischzyklus (t) eingelesen wird und eine automatische Anpassung der von diesem Referenzwert abhängigen, als Startwert für den nachfolgenden Wischzyklus (t) dienenden Schaltschwelle erfolgt.
  2. 2
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erkennung des letzten Überwischvorganges bezogen auf einen Wischzyklus (t) aus zumindest einer zumindest einem Scheibenwischarm bzw. einem Scheibenwischblatt (5) zugeordneten Lichtschrankenanordnung bestehen.
  3. 3
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erkennung des letzten Überwischvorganges bezogen auf einen Wischzyklus (t) aus zumindest einer zumindest einem Scheibenwischarm bzw. einem Scheibenwischblatt (5) zugeordneten Hall-Schaltanordnung bestehen.
  4. 4
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erkennung des letzten Überwischvorganges bezogen auf einen Wischzyklus (t) aus einer in die Schaltungsanordnung (3) integrierten, einen für diesen Vorgang typischen Verlauf der Signale erkennenden Signalmustererkennungsanordnung bestehen.
  5. 5
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erkennung des letzten Überwischvorganges bezogen auf einen Wischzyklus (t) aus einer in die Schaltungsanordnung (3) integrierten, den Wischzyklus (t) zeitlich in Einzelheiten erfassenden Laufzeiterfassungsanordnung bestehen, wobei die Laufzeiterfassungsanordnung zur Generierung des Start- bzw. Endsignales für die Laufzeit des zumindest einen Scheibenwischblattes (5) mit der die Parkstellung ermöglichenden Schaltkontakteinrichtung (6) verbunden ist und mit einem für die jeweiligen Scheibenwischanlage spezifischen, verschiedene Laufzeiteinflüsse berücksichtigenden Faktor beaufschlagt wird.
  6. 6
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erkennung des letzten Überwischvorganges bezogen auf einen Wischzyklus (t) aus einer Kombination der in die Schaltungsanordnung (3) integrierten Signalmustererkennungsanordnung und Laufzeiterfassunganordnung bestehen.
  7. 7
    Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Einschalten der Schalteranordnung (1) auf jeden Fall ein Wischzyklus (t) zur Bildung eines Ausgangsreferenzwertes ausgelöst wird.
  8. 8
    Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingeschalteter Schalteranordnung (1) nach Anlauf einer bestimmten Intervallpausenzeit zur Bildung eines neuen Referenzwertes auf jeden Fall ein neuer Wischzyklus (t) ausgelöst wird.
  9. 9
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung (3) zur Beeinflussung des Antriebsmotors (4) mit einer vom Sensorsignal abhängigen Einschaltschwelle und einer Ausschaltschwelle für den Intervallwischbetrieb sowie einer davon unterschiedlichen weiteren Ausschaltschwelle für den Dauerwischbetrieb versehen ist.
  10. 10
    Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Intervallwischbetrieb des Antriebsmotors (4) vorgesehene Ausschaltschwelle in Bezug auf die Sauberkeit der Scheibe (7) wertemäßig höher als die Einschaltschwelle ausgelegt ist.
  11. 11
    Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Dauerwischbetrieb des Antriebsmotors (4) vorgesehene weitere Ausschaltschwelle in Bezug auf die Sauberkeit der Scheibe (7) wertemäßig höher als die Ausschaltschwelle für den Intervallwischbetrieb ausgelegt ist.
  12. 12
    Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (4) ausgehend vom Dauerwischbetrieb durch eine Halteeinrichtung für zumindest einen weiteren Wischzyklus in Betrieb gehalten wird, auch wenn das Sensorsignal die weitere Ausschaltschwelle für den Dauerwischbetrieb wieder überschritten hat.
  13. 13
    Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltschwelle eine variable Größe darstellt, die, unterschreitet das Sensorsignal den Störpegel, in kurzen Zeitabständen wertemäßig angehoben wird.
  14. 14
    Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Anhebungswertes der Einschaltschwelle von der sich unter dem Signalverlauf des Störpegels bildenden Fläche abhängig ist.
  15. 15
    Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltschwelle wieder auf ihren ursprünglichen Wert zurückgeführt wird, wenn das Sensorsignal innerhalb eines bestimmtes Zeitraumes nach dem Unterschreiten des Störpegels diesen wieder überschreitet.
  16. 16
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung (3) mit einer zumindest zwei Zählerelemente aufweisenden Regenformerfassungseinrichtung (8) versehen ist, wobei von der Regenformerfassungseinrichtung (8) nur die von der Sensoreinrichtung (2) während des Erfassungszeitraumes abgegeben Signale erfaßt werden, die eine vorgegebene Änderungsgeschwindigkeit überschreiten, bei diesen die Änderungsgeschwindigkeit überschreitenden Signalen erfaßt die Regenformerfassungseinrichtung (8) die Amplitude der Signaländerung, wobei bleibt die Amplitude unterhalb eines festgelegten Grenzwertes erfolgt eine wertmäßige Änderung des einen der beiden Zählerelemente und geht die Amplitude über diesen festgelegten Grenzwert hinaus, erfolgt eine wertmäßige Änderung des anderen der beiden Zählerelemente, wobei die Inhalte der beiden Zählerelemente zur Festlegung einer Wischstrategie von der Schaltungsanordnung (3) ausgewertet werden und bis maximal kurz vor Beginn eines neuen Erfassungszeitraumes gespeichert bleiben.
  17. 17
    Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung des Antriebsmotors (4) der Inhalt der zumindest zwei zur Regenformerfassungseinrichtung (8) gehörigen Zählerelemente nach einem Bewertungsschlüssel von der Schaltungsanordnung (3) zueinander in Bezug gesetzt und ausgewertet werden.
  18. 18
    Einrichtung nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertung der Inhalte der Zählerelemente der Regenformerfassungseinrichtung (8) beim Einleiten des jeweils nachfolgenden Wischzyklus erfolgt, wobei die Inhalte der Zählerelemente nach der Auswertung auf ihren Ausgangswert zurückgesetzt werden.
  19. 19
    Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangswert für die Inhalte der zur Regenformerfassungseinrichtung (8) gehörigen Zählerelemente der Wert Null Verwendung findet.
Independent claims19