EP0502518A2

Wireless data transmission method on a data carrier.

Abstract

Es wird ein Verfahren zur drahtlosen Übertragung von Daten auf einen Datenträger, insbesondere Chip- oder IC-Karte beschrieben, indem derselbe in ein Hochfrequenzfeld gebracht wird. Zur Durchführung einer Amplitudentastung wird das Feld ein- und ausgeschaltet, wobei die Information in der Anzahl der zwischen zwei Sendepausen gesendeten Perioden liegt. Die in dem Datenträger untergebrachte Halbleiterschaltung erhält ihren Takt aus dem empfangenen Hochfrequenzfeld oder aus einem der Halbleiterschaltung zugeordneten Oszillator, wobei dieser Takt während einer Sendepause ruht.

EP0502518A2, drawing sheet 1
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8 claims: 1 independent, 7 dependent

  1. 1
    Verfahren zur drahtlosen Übertragung von Daten auf einen eine Halbleiterschaltung (1) aufweisenden Datenträger, insbesondere Chip- oder IC-Karte, wobei aus einem Hochfrequenzfeld (10), in das der Datenträger gebracht wird, die Versorgungsspannung der Halbleiterschaltung (1) erzeugt wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) zur Übertragung von Logikpegeln und Kommandobefehlen wird das Hochfrequenzfeld (10) derart ein- und ausgeschaltet, daß die Dauer der Sendepausen konstant ist, jedoch die Sendedauer in Abhängigkeit der zu übertragenden Logikpegel und Kommandobefehle jeweils unterschiedlich lang ist, b) die Sendedauer bestimmt sich aus der Anzahl der gesendeten Perioden des Hochfrequenzfeldes (10), c) zur Rückgewinnung der mit dem Hochfrequenzfeld (10) gesendeten Daten wird die Anzahl der zwischen zwei Sendepausen empfangenen Perioden des Hochfrequenzfeldes (10) festgestellt, gespeichert und ausgewertet, d) Zur Bestimmung der Periodenanzahl wird ausschließlich während der Sendezeiten ein Taktsignal erzeugt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Zuordnung der Periodenanzahl der zwischen zwei Sendepausen gesendeten Perioden des Hochfrequenzfeldes (10) zu den Logikpegeln bzw. den Kommandobefehlen die besagte Periodenanzahl mit disjunkten Zahlenbereichen verglichen wird, wobei jeweils jedem Zahlenbereich ein Logikpegel bzw. ein Kommandobefehl zugeordnet ist.
  3. 3
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendepausen kurz gegenüber den Sendezeiten sind.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Hochfrequenzfeld (10) ein Taktsignal gewonnen wird.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines Taktsignales ein Oszillator vorgesehen ist.
  6. 6
    Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Halbleiterschaltung (1) eine Steuereinheit (7) mit einem Speicher (8) aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) zur Detektion des Hochfrequenzfeldes (10) ist eine Empfangseinheit (2) vorgesehen, die die empfangenen Signale einem Spannungsdetektor (3), einer Takterzeugungseinheit (4) sowie einer Spannungsversorgungseinheit (11) zuführt, b) ferner ist ein Zähler (5) sowie eine Auswerteeinheit (6) vorgesehen, c) die Takterzeugungseinheit (4) führt dem Zähler (5) und der Steuereinheit (7) ein Taktsignal zu, d) der Spannungsdetektor (3) steuert in Abhängigkeit des getakteten Hochfrequenzfeldes (10) die Takterzeugungseinheit (4) und führt dem Zähler (5) bzw. der Auswerteeinheit (6) ein Reset- bzw. Latch-Signal zu, e) der Zähler (5) führt seine Zählerstände zur Auswertung der Auswerteeinheit (6) zu, die ihrerseits die aus den Zählerständen generierten Daten an die Steuereinheit (7) weiterleitet.
  7. 7
    Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, wobei die Halbleiterschaltung (1) eine Steuereinheit (7) mit einem Speicher (8) aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) zur Detektion des Hochfrequenzfeldes (10) ist eine Empfangseinheit (2) vorgesehen, die die empfangenen Signale einem Spannungsdetektor (3) und einer Spannungsversorgungseinheit (11) zuführt, b) ferner ist ein Zähler (5) sowie eine Auswerteeinheit (6) vorgesehen, c) weiterhin ist eine Takterzeugungseinheit (4) vorgesehen, die mittels des Oszillators (4a) ein Taktsignal erzeugt, das dem Zähler (5) und der Steuereinheit (7) zugeführt wird, d) der Spannungsdetektor (3) steuert in Abhängigkeit des getakteten Hochfrequenzfeldes (10) die Takterzeugungseinheit (4) und führt dem Zähler (5) bzw. der Auswerteeinheit (6) ein Reset- bzw. Latch-Signal zu, e) der Zähler (5) führt seine Zählerstände zur Auswertung der Auswerteeinheit (6) zu, die ihrerseits die aus den Zählerständen generierten Daten an die Steuereinheit (7) weiterleitet.
  8. 8
    Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Versorgungsspannung der Spannungsversorgungseinheit (11) ein Speicherkondensator (C) zugeordnet ist, der als On-Chip-Kondensator mit der als integrierte Schaltung ausgeführte Halbleiterschaltung (1) integriert ist.