EP0444561B1

Method for the immunological determination of ligands

Abstract

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EP0444561B1, drawing sheet 1
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Expired 25 February 2011, 15.6 years ago.

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10 claims: 6 independent, 4 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Bestimmung eines Liganden, dadurch gekennzeichnet , daß man den zu bestimmenden Liganden mit a) mindestens 2 Molekülen einer für P1 spezifischen bindefähigen Substanz P2, von denen mindestens eines dieser Moleküle eine Markierung trägt, und b) einem Reagenz, umfassend Rezeptoren R, die den Liganden spezifisch binden, wobei jeder Rezeptor aus einem einzigen Molekül eines für P2 monovalent bindefähigen Bindungspartners P1 und dem einzig spezifischen Bindungsmolekül R 1 für den zu bestimmenden Liganden besteht und wobei P1 in allen Rezeptoren R gleich ist und R 1 in allen Rezeptoren gleich sein kann, umsetzt und dann die Markierung bestimmt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man in heterogener Phase arbeitet und hierzu ein Molekül P2, das an eine feste Phase gebunden und nicht markiert ist, verwendet.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man in homogener Phase arbeitet und alle Moleküle P2 in markierter Form einsetzt.
  4. 4
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß man zusätzlich ein Konjugat K aus Ligand oder Ligand-Analog und P1 bei der Inkubation zusetzt.
  5. 5
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß P1 Biotin, ein Hapten oder ein Epitop ist.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß P2 Avidin, Streptavidin, ein Polymeres derselben oder ein Antikörper oder Antikörperfragment ist.
  7. 7
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß R 1 ein Hapten, ein Epitop, eine DNA- oder RNA-Sequenz oder ein Makromolekül ist.
  8. 8
    Reagenz zur Bestimmung eines Liganden, dadurch gekennzeichnet , daß es a) mindestens 2 Moleküle einer für P1 spezifisch bindefähigen Substanz P2, wobei entweder mindestens eines der Moleküle P2 eine Markierung trägt und mindestens ein weiteres Molekül P2 an eine Festphase gebunden vorliegt oder alles P2 eine Markierung trägt und keine Festphase vorliegt, und b) ein Reagenz, umfassend Rezeptoren R, die den Liganden spezifisch binden, wobei jeder Rezeptor aus einem einzigen Molekül eines für P2 monovalent bindefähigen Bindungspartners P1 und dem einzig spezifischen Bindungsmolekül R 1 für den zu bestimmenden Liganden besteht und wobei P1 in allen Rezeptoren R gleich ist und R 1 in allen Rezeptoren gleich sein kann, enthält.
  9. 9
    Reagenz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß es unmarkiertes, an eine Festphase gebundenes P2 enthält.
  10. 10
    Reagenz nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß es zusätzlich ein Konjugat K aus Ligand oder Ligand-Analog und P1 enthält.