EP0442071A2

Process for the production of photostructured layers with improved mechanical properties.

Abstract

The invention relates to a process for the production of photostructured layers or three-dimensional objects. The use of photosensitive mixtures containing a thermally fusible polymer/plasticiser dispersion, at least one monomer, a photo initiator and a thermally reactive compound which can be imagewise photopolymerised, thermally fused and thermally polymerised, makes it possible to produce structured materials which have a higher mechanical strength.

EP0442071A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 1

Term

Term ended

Projected expiry passed 11 December 2010, 15.8 years ago.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Published
  4. Projected expiry
  5. Today

10 claims: 5 independent, 5 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung photostrukturierter Schichten umfassend a) Ausbilden einer Schicht aus einem lichtempfindlichen Gemisch enthaltend 1. eine thermisch verschmelzbare Polymer/Weichmacher-Dispersion, 2. mindestens eine additionspolymerisierbare, ethylenisch ungesättigte Verbindung, 3. einen Photoinitiator oder ein Photoinitiatorsystem und 4. eine thermisch reaktive Verbindung, b) bildmäßiges Belichten der gemäß a) hergestellten lichtempfindlichen Schicht, c) Entfernen der unbelichteten Bereiche und d) thermisches Nachbehandeln.
  2. 2
    Verfahren zur Herstellung dreidimensionaler Objekte umfassend a) Ausbilden einer Schicht aus einem lichtempfindlichen Gemisch enthaltend 1. eine thermisch verschmelzbare Polymer/Weichmacher-Dispersion, 2. mindestens eine additionspolymerisierbare, ethylenisch ungesättigte Verbindung, 3. einen Photoinitiator oder ein Photoinitiatorsystem und 4. eine thermisch reaktive Verbindung, b) bildmäßiges Belichten der gemäß a) hergestellten lichtempfindlichen Schicht, c) Auftragen einer neuen Schicht des lichtempfindlichen Gemischs auf die gemäß b) belichtete Schicht, d) bildmäßiges Belichten der gemäß c) hergestellten lichtempfindlichen Schicht, e) fortlaufendes Wiederholen der Schritte c) und d) bis das dreidimensionale Objekt vollständig aufgebaut ist, f) Entfernen der nicht belichteten Bereiche und g) thermisches Nachbehandeln.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die thermisch reaktive Verbindung ein thermischer Initiator ist.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die bildmäßige Belichtung bei einer Wellenlänge erfolgt, wo die optische Dichte der zu belichtenden Schicht ≧ 1,3 ist.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei additionspolymerisierbare, ethylenisch ungesättigte Verbindungen unterschiedlicher Reaktivität verwendet werden.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der thermische Initiator bei oder oberhalb der Temperatur, bei der die Polymer/Weichmacher-Dispersion verschmilzt zerfällt.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die thermisch reaktive Verbindung eine mit sich selbst und/oder mit einer oder mehreren anderen Komponente des Gemischs thermisch vernetzbare Verbindung ist.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 7 dadurch gekennzeichnet, daß die thermisch reaktive Verbindung eine Epoxy- oder eine Melaminverbindung ist.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymer/Weichmacher-Dispersion ein Plastisol oder Organosol ist.
  10. 10
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche Gemisch mindestens eine Verbindung enthält, die bei erhöhter Temperatur Gase freisetzt.