EP0431291A2

Sulfonylaminocarbony-triazolinones having substituents attached through sulfur.

Abstract

The invention relates to novel 2-sulphonylaminocarbonyl-2,4-dihydro-3H-1,2,4-triazol-3-ones having substituents bonded via sulphur, of the general formula (I) <IMAGE> in which n represents the numbers 0, 1 or 2, R<1> is hydrogen, hydroxyl, amino, or an optionally substituted radical from the series comprising alkyl, alkenyl, alkynyl, cycloalkyl, aralkyl, aryl, alkoxy, alkenyloxy, alkylamino, cycloalkylamino, dialkylamino, R<2> is an optionally substituted radical from the series comprising alkyl, alkenyl, alkynyl, cycloalkyl, cycloalkenyl, aralkyl, aryl, and R<3> is an optionally substituted radical from the series comprising alkyl, aralkyl, aryl, heteroaryl, and salts of compounds of the formula (I), processes for their preparation, and their use as herbicides.

EP0431291A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 78

Term

Term ended

Projected expiry passed 20 October 2010, 15.9 years ago.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Published
  4. Projected expiry
  5. Today

7 claims: 2 independent, 5 dependent

  1. 1
    Sulfonylaminocarbonyltriazolione mit über Schwefel gebundenen Substituenten der allgemeinen Formel (I), in welcher n für die Zahlen 0, 1 oder 2 steht, R¹ für Wasserstoff, Hydroxy, Amino oder für einen gegebenenfalls substituierten Rest aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Aralkyl, Aryl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkylamino, Cycloalkylamino, Dialkylamino steht, R² für einen gegebenenfalls substituierten Rest aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cyclo­alkyl, Cycloalkenyl, Aralkyl, Aryl steht, und R³ für einen gegebenenfalls substituierten Rest aus der Reihe Alkyl, Aralkyl, Aryl, Heteroaryl steht, sowie Salze von Verbindungen der Formel (I).
  2. 2
    Verfahren zur Herstellung von Sulfonylaminotriazo­linonen der allgemeinen Formel (I) gemäß An­spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man a) Triazolinone der allgemeinen Formel (II) in welcher n, R¹ und R² die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, mit Sulfonylisocyanaten der allgemeinen Formel (III), R³-SO₂-N=C=O      (III) in welcher R³ die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat, gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungs mittels umsetzt, oder daß man b) Triazolinon-Derivate der allgemeinen Formel (IV) in welcher n, R¹ und R² die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben und Z für Halogen, Alkoxy, Aralkoxy oder Aryl­oxy steht, mit Sulfonsäureamiden der allgemeinen Formel (V), R³-SO₂-NH₂      (V) in welcher R³ die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat, gegebenenfalls in Gegenwart eines Säureakzep­tors und gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt, oder daß man c) Triazolinone der allgemeinen Formel (II), in welcher n, R¹ und R² die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, mit Sulfonsäureamid-Derivaten der allgemeinen Formel (VI), R³-SO₂-NH-CO-Z      (VI) in welcher R³ die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat und Z für Halogen, Alkoxy, Aralkoxy oder Aryl­oxy steht, gegebenenfalls in Gegenwart eines Säureakzep­tors und gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt und gegebenenfalls aus den nach Verfahren (a), (b) oder (c) her­gestellten Verbindungen der Formel (I) nach üblichen Methoden Salze erzeugt.
  3. 3
    Herbizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einem Sulfonylaminocarbonyltriazo­linon der Formel (I) gemäß Anspruch 1.
  4. 4
    Verwendung von Sulfonylaminocarbonyltriazolinonen der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch 1 zur Bekämpfung von unerwünschtem Pflanzenwachstum.
  5. 5
    Verfahren zur Bekämpfung von Unkräutern, dadurch gekennzeichnet, daß man Sulfonylaminocarbonyl­triazolinone der allgemeinen Formel (I) gemäß An­spruch 1 auf die Unkräuter oder ihren Lebensraum einwirken läßt.
  6. 6
    Verfahren zur Herstellung von herbiziden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man Sulfonylamino­carbonyltriazolinone der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch 1 mit Streckmitteln und/oder ober­flächenaktiven Mitteln vermischt.
  7. 7
    Triazolinon-Derivate der allgemeinen Formel (IV) in welcher n für die Zahlen 0, 1 oder 2 steht, R¹ für Wasserstoff, Hydroxy, Amino oder für einen gegebenenfalls substituierten Rest aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Aralkyl, Aryl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkylamino, Cycloalkylamino, Dialkylamino steht, R² für einen gegebenenfalls substituierten Rest aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cyclo­alkyl, Cycloalkenyl, Aralkyl, Aryl steht, und Z für Halogen, Alkoxy, Aralkoxy oder Aryloxy steht.