EP0366129A1

Method for the manufacture of a bung barrel with a side wall, bottom and cover.

Abstract

Spundfaß mit Faßmantel (1), Faßboden (2) und Faßdecke (3), die einstückig im Wege der Blasformgebung aus thermoplasti­schem Kunststoff geformt sind, wobei die Faßdecke (3) zu­mindest ein Spundloch (4) mit Spundlochkragen (5) aufweist und wobei im Bereich des Überganges zwischen Faßmantel (1) und Faßdecke (3) für Manipulationszwecke ein L-Ring (6) an­geordnet ist. Das Spundloch (4) ist als Bohrloch ausgeführt, welches in einem in der Entleerungsinversionsstellung tiefsten Bereich der Faßdecke (3) angeordnet ist. Der Spund­lochkragen (5) ist als ein vorgeformtes Bauteil ausgebildet und an die Faßdecke (3) angeschweißt oder in diese einge­schweißt. - Auch ein Verfahren zur Herstellung wird ange­geben.

EP0366129A1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 6

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Term ended

Projected expiry passed 26 October 2009, 16.9 years ago.

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9 claims: 2 independent, 7 dependent

  1. 1
    Spundfaß mit Faßmantel (1), Faßboden (2) und Faßdecke (3), die einstückig im Wege der Blasformgebung aus thermo­plastischem Kunststoff geformt sind, wobei die Faßdecke (3) zumindest ein Spundloch (4) mit Spundlochkragen (5) auf­weist und wobei im Bereich des Überganges zwischen Faßman­tel (1) und Faßdecke (3) für Manipulationszwecke ein L-Ring (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeich­net , daß das Spundloch (4) als Bohrloch ausgeführt ist, welches in einem in der Entleerungsinversionsstellung tiefsten Bereich der Faßdecke (3) angeordnet ist, und daß der Spundlochkragen (5) als ein vorgeformtes Bauteil ausge­bildet und an die Faßdecke (3) angeschweißt ist.
  2. 2
    Spundfaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spundlochkragen (5) mit einem Schweißflansch (7) ver­sehen und mit diesem an der Faßdecke (3) angeschweißt ist.
  3. 3
    Spundfaß nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge­kennzeichnet, daß der Spundlochkragen (5) einen Innendurch­messer aufweist, der mit dem Bohrlochdurchmesser überein­stimmt.
  4. 4
    Spundfaß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­kennzeichnet, daß der in Entleerungsinversionsstellung tiefste Bereich der Faßdecke (3) im Zentrum der Faßdecke (3) angeordnet ist.
  5. 5
    Spundfaß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­kennzeichnet, daß der in Entleerungsinversionsstellung tiefste Bereich der Faßdecke (3) als umlaufende, flache Rinne (9) am Rand der Faßdecke (3) ausgeführt ist.
  6. 6
    Spundfaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spundlochkragen (5) eine Verlängerung (5a) aufweist, die in den Faßinnenraum hineinragt und deren Außendurchmes­ser in den Bohrlochdurchmesser eingepaßt ist, daß der Spund­lochkragen (5) mit der Verlängerung (5a) in die Faßdecke (3) eingeschweißt ist, und daß in der Verlängerung (5a) Vollentleerungsbohrungen (5b) angeordnet sind.
  7. 7
    Verfahren zur Herstellung eines Spundfasses nach einem der Ansprüche 1 bis 5 im Wege der Blasformgebung, dadurch gekennzeichnet, daß der Spundlochkragen in Form eines vor­geformten Bauteils aus thermoplastischem Kunststoff, der einen Schweißflansch aufweist, in die Blasform eingelegt sowie bei der Blasformgebung mit der Faßdecke verschweißt wird, und daß das Bohrloch nach der Entfernung des Spund­fasses eingebracht wird.
  8. 8
    Verfahren zur Herstellung eines Spundfasses nach einem der Ansprüche 1 bis 5 im Wege der Blasformgebung, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgeformte Bauteil so in die Blas­form eingelegt wird, daß es das bei der Blasformgebung ent­stehende Blasloch umgibt, welches kleiner gestaltet wird, als es dem Innendurchmesser des Spundlochkragens entspricht, und daß der Bereich der Faßdecke zwischen Blasloch und Spundlochkragen nach der Entformung durch Bohren entfernt wird.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8 in der Aus­führungsform für die Herstellung eines Spundfasses mit zwei Spundlöchern, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeformten Bauteile für beide Spundlöcher in die Blasform eingelegt werden.