EP0366018B1

Metal sponge-like structure and method for making the same

Abstract

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EP0366018B1, drawing sheet 1
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Expired 20 October 2009, 16.9 years ago.

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  1. 1
    Metallspongiosa mit offenzelliger Struktur aus hochschmelzenden Metallen dadurch gekennzeichnet daß die Metallspongiosa in der erforderlichen Gestalt aus miteinander in regelmäßigen Abständen punktförmig und stoffschlüssig verbunden sowie unregelmäßig formschlüssig miteinander verschlauften hochgradig kaltverformten Drähten (1) aus Titanium oder Titaniumlegierungen, Tantal oder Tantallegierungen, mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt besteht, deren Oberfläche allseitig mit einer bis zu 10 µm starken bioaktiven Schicht versehen ist, die metallseitig aus reinem Oxid besteht und in Richtung zur Umgebung ansteigende Mengen an Kalziumphosphat bis zu einer Oberflächenkonzentration von 12 % enthält und in der Weise mikrostrukturiert ist, daß pro Quadratmillimeter mindestens 10⁴ Poren mit einem Durchmesser > 1 µm und einer maximalen Porentiefe von 2/3 der Bioaktivschichtstärke vorhanden sind.
  2. 2
    Metallspongiosa nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen führenden Kanäle (2) oder der gesamte Hohlraum vollständig oder teilweise mit resorbierbaren Biomaterialien ausgefüllt sind.
  3. 3
    Verfahren zur Herstellung von Metallspongiosa mit offenzelliger Struktur aus hochschmelzenden Metallen dadurch gekennzeichnet, daß ein rhombenförmig perforiertes kaltverstrecktes Blech, vorzugsweise aus Titanium, Tantal oder deren Legierungen in dichter Packung entsprechend der gewünschten äußeren Form des Implantates gerollt, gewickelt und locker gefaltet wird und diese Packung mittels eines Formwerkzeuges zuerst zu > 30 % in Richtung der Hauptausdehnung der Rhomben gestaucht wird und die endgültige äußere Implantatformgebung durch weitere Kaltumformvorgänge erfolgt.
  4. 4
    Verfahren nach Patentanspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte der Metallspongiosa, die 50 % bis 90 % der Dichte des Titaniums oder der Titaniumlegierung bzw. Tantal oder der Tantallegierung besitzt, durch Einsatz eines unterschiedlich perforierten Bleches und/oder einer differenzierten Lagendichte erreicht wird.
  5. 5
    Verfahren nach den Patentansprüchen 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß das perforierte Blech vor dem Umformen bioaktiv oder bioinert beschichtet wird.