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EP0348348A2

Process for controlling plant pests.

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, das auf Proteinase-Inhibitoren basiert, die in der Pflanze als Folge einer genetischen Manipulation synthetisiert werden. Sie betrifft auch transgene ein- und zweikeimblättrige Pflanzen, die Gene enthalten, die Proteinase-Inhibitoren oder deren Vorläufer kodieren, sowie Pflanzen, die diese Gene exprimieren, und ein Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, indem diese solch einer transgenen Pflanze ausgesetzt werden. Ein anderer Gegenstand sind DNA-Sequenzen und Vektoren, die diese Sequenzen enthalten, die Proteinase-Inhibitoren kodieren.

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108 claims: 6 independent, 102 dependent

  1. 1
    Ein Verfahren zur Bekämpfung eines Pflanzenschädlings, der eine bestimmte Zielpflanze angreift, wobei das Verfahren im wesentlichen darauf beruht, diesen Schädling einer Pestizid wirksamen Menge eines Proteinase-Inhibitors in oder auf einer Pflanze auszusetzen, dadurch gekennzeichnet, dass (a) besagter Inhibitor biologisch in der Pflanze als Ergebnis der Expression eines fremden Gens, das den Proteinase-Inhibitor kodiert, oder als Ergebnis der Expression eines oder mehrerer fremder Gene, die einen oder mehrere Vorläufer des Proteinase-Inhibitors kodieren, synthetisiert wird;wobei (b) besagte Pflanze entweder (i) eine Monokotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futter- und Rasengräsern, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen;oder (ii) eine Dikotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Protein-liefernden Pflanzen, Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse-und Knollen-liefernden Pflanzen, Nüsse-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen.
  2. 2
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor von einem Tier, einem Bakterium, einem Pilz oder von einer Pflanze, die einer anderen Art als die Zielpflanze angehört, abstammt oder dass das Inhibitorgen wesentliche Sequenz-Homologie mit einem Proteinase-Inhibitor- gen hat, das aus einem der vorgenannten Organismen abstammt.
  3. 3
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling ein Insekt, eine Milbe, ein Pilz oder ein Bakterium ist.
  4. 4
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyledone typmässig ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Zuckerpflanzen sowie Futter- und Rasengräsern.
  5. 5
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyledone ausgewählt ist aus der Gruppe von Gattungen bestehend aus Avena (Hafer), Hordeum (Gerste), Oryza (Reis), Sorghum (Hirse), Triticum (Weizen), Dactylis (Knäuelgras) und Saccharum (Zuckerrohr), sowie Zea mays (Mais).
  6. 6
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyledone ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Dactylis (Knäuelgras) und Zea mays (Mais).
  7. 7
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone typmässig ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen sowie Fasern-und Holzliefernden Pflanzen.
  8. 8
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone ausgewählt ist aus der Gruppe von Gattungen, bestehend aus Lycopersicon (Tomate), Solanum (Kartoffel), Pisum (Erbse), Beta (Rübe), Glycine (Sojabohne), Brassica (Raps und Kohl) und Gossypium (Baumwolle).
  9. 9
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone ausgewählt ist aus der Gruppe von Gattungen bestehend aus Lycopersicon (Tomaten), Solanum (Kartoffeln) und Gossypium (Baumwolle).
  10. 10
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor ein Inhibitor einer Serin-Proteinase ist.
  11. 11
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor wenigstens einer Serin-Proteinase ist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Thrombin, Plasmin, Elastase, Kallikrein, Subtilisin, Cathepsin G, Chymase, Acrosin, Plasminogen-Aktivator, CI-Esterase, Enterokinase, Tryptase, Post-Prolin-schneidendem Enzym (Prolyl-Endoproteinase), ATP-abhängiger Protease, Thermitase, Mastzellen-Proteinase I und II, Streptomyces griseus-Proteinase A, Staphylococcus aureus V8-Proteinase, Tenebrio a-Proteinase, Urokinase, Blutgerinnungsfaktoren, Komplement-aktivierenden Faktoren und den Serin-Carboxypeptidasen und einer Proteinase, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der vorgenannten hat.
  12. 12
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor von Trypsin oder Chymotrypsin oder einer Proteinase ist, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der vorgenannten hat.
  13. 13
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Vertreter der Bowman-Birk Inhibitor-Familie, der Sojabohnen-Kunitz Inhibitor-Familie, der Rinderpankreas-Trypsin (Kunitz) Inhibitor-Familie, der Kazal-Trypsin Inhibitor-Familie, der Streptomyces-Subtilisin Inhibitor-Familie, der Kartoffel-Inhibitor 1-Familie, der Kartoffel-Inhibitor 11-Familie, der a i -Proteinase Inhibitor-Familie, der Hirudin-Familie, der Bdellin-Familie, der Eglin-Familie, der Inter-ai-Trypsin Inhibitor-Familie, der Serpin-Ueberfamilie, der CI-Inhibitor-Familie, der Ascaris Inhibitor-Familie, der Leupeptine, der Antipaine, Elastinal und Chymostatin oder ein Inhibitor ist, der eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einem der genannten hat.
  14. 14
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor von Chymotrypsin ist oder einer Proteinase, die wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit Chymotrypsin hat.
  15. 15
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Kartoffel I-, Kartoffel 11-, Tomaten I-oderTomaten 11-Inhibitor ist.
  16. 16
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Soja Kunitz Trypsin-Inhibitor, α↑-Antitrypsin, Eglin C und Eglin C-Mutanten.
  17. 17
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor einer Thiolproteinase ist.
  18. 18
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Papain, Bromelain, Ficin, Calpain, Cathepsin B, Cathepsin C, Cathepsin L, Cathepsin H, Cathepsin S, Chymopapain, Clostripain, Asclepain, Prolyl-Endopeptidase, Pyroglutamyl-Peptidase, Dipeptyl-Proteinase I, Hefe-Proteinase B, Streptococcus Proteinase, Staphylococcus Thiolproteinase und Actinidin sowie einer Proteinase, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der vorgenannten hat.
  19. 19
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Cystatin, Calpastatin, Bromelain-Inhibitor, Antipain, Leupeptin, Chymostatin, E64 und dessen Abkömmlingen sowie Inhibitoren, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den genannten haben.
  20. 20
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Antipain oder Leupeptin ist.
  21. 21
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 19, dadurch gekenneichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Hühnereiweiss-Cystatin, Human-Cystatin A, Human-Cystatin B, Human-Cystatin C, Human-Cystatin S, Ratten-Cystatin a, Ratten-Cystatin β und Kininogen, L-Kininogen und H-Kininogen.
  22. 22
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Hühnereiweiss-Cystatin ist.
  23. 23
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor einer Metallproteinase ist.
  24. 24
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor der Carboxypeptidase A, Carboxypeptidase B, Aminopeptidase, Kollagenase, Calcium-abhängigen neutralen Proteinase, von Thermolysin, des Angiotension-umbauenden Enzyms, der renalen Dipeptidase, der Enkephalinase, Gelatinase oder Keratinase oder ein Inhibitor einer Proteinase ist, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der vorgenannten hat.
  25. 25
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Kartoffel Carboxypeptidase-Inhibitor, Säugetier Kollagenase-Inhibitor, a 2 -Makroglobulin, Gewebe-Bradykinin-verstärkendem Peptid, Phosphoramidon, Bestatin und Amastatin sowie Inhibitoren, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den genannten haben.
  26. 26
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor einer sauren Proteinase ist.
  27. 27
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Pepsin, Renin, Cathepsin D, Chymosin, Penicillinopepsin und der Scytalidium sauren Protease B sowie aus Inhibitoren einer Proteinase, die wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der genannten hat.
  28. 28
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pepstatin, Ascaris Carboxylproteinase-Inhibitor, Bauhinia Pepsin Inhibitor, Scopolia japonica Proteinase-Inhibitor und Kartoffel Cathepsin D-Inhibitor sowie Inhibitoren, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den genannten haben.
  29. 29
    Ein Verfahren zur Bekämpfung eines Pflanzenschädlings, der eine bestimmte Zielpflanze angreift, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, den Schädling einer pestizid wirksamen Menge eines Proteinase-Inhibitors in oder auf der Pflanze auszusetzen, dadurch gekennzeichnet, dass besagter Inhibitor:(a) biologisch in der Pflanze als Ergebnis der Expression eines fremden Gens, das den Proteinase-Inhibitor kodiert, oder als Ergebnis der Expression eines oder mehrerer Gene, die einen oder mehrere Vorläufer des Proteinase-Inhibitors kodieren, synthetisiert wird;wobei (b) der Inhibitor aus der Gruppe von Proteinase-Inhibitoren ausgewählt ist, die aus Inhibitoren von Thiolproteinasen, Metallproteinasen, sauren Proteinasen und Nicht-Trypsin-Serin-Proteinasen besteht.
  30. 30
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet dass der Inhibitor aus der Gruppe von Nicht-Trypsin Proteinase-Inhibitoren, bestehend aus Inhibitoren von Thiolproteinasen, Metallproteinasen, sauren Proteinasen und Serin-Proteinasen, ausgewählt ist.
  31. 31
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanze eine Dikotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Drogen-enthaltenden Pflanzen.
  32. 32
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone aus der Gruppe von Gattungen ausgewählt ist, bestehend aus Lycopersicon (Tomaten), Solanum (Kartoffeln), Pisum (Erbsen), Beta (Rüben), Glycine (Sojabohnen), Brassica (Raps und Kohl), Gossypium (Baumwolle) und Nicotiana (Tabak).
  33. 33
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone aus der Gruppe von Gattungen ausgewählt ist, bestehend aus Lycopersicon (Tomaten), Solanum (Kartoffeln), Gossypium (Baumwolle) und Nicotiana (Tabak).
  34. 34
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor ein Nicht-Trypsin-Serin-Proteinase-Inhibitor ist.
  35. 35
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor der Serin-Proteinase Chymotrypsin ist.
  36. 36
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Eglin C oder eine Eglin C-Mutante ist.
  37. 37
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, basierend auf dem Prinzip, den Schädling einer pestizid wirksamen Menge wenigstens eines Proteinase-Inhibitors ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Serin-Proteinasen, Thiolproteinasen, Metallproteinasen und sauren Proteinasen in oder auf einer Pflanze auszusetzen, dadurch gekennzeichnet, dass (a) besagter Inhibitor biologisch in der Pflanze als Ergebnis der Expression eines fremden Gens, das den Proteinase-Inhibitor kodiert, oder als Ergebnis der Expression eines oder mehrerer fremder Gene, die einen oder mehrere Vorläufer des Proteinase-Inhibitors kodieren, synthetisiert wird;wobei (b) besagte Pflanze eine Monokotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futter- und Rasengräsern, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen.
  38. 38
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass der besagte Proteinase-Inhibitor ein Inhibitor einer Serin-Proteinase ist.
  39. 39
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor von Trypsin oder Chymotrypsin oder einer Proteinase ist, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der genannten hat.
  40. 40
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus dem Kunitz-Trypsin-Inhibitor aus Sojabohnen, ai-Antitrypsin, Eglin C und Eglin C-Mutanten.
  41. 41
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass besagter Proteinase-Inhibitor ein Inhibitor einer Thiolproteinase ist.
  42. 42
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Cystatin, Calpastatin, Bromelain-Inhibitor, Antipain, Leupeptin, Chymostatin, E64 und dessen Abkömmlingen sowie Inhibitoren, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den genannten haben.
  43. 43
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Antipain oder Leupeptin ist.
  44. 44
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Hühnereiweiss-Cystatin ist.
  45. 45
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyledone Mais ist.
  46. 46
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling ein Vertreter der Ordnungen Coleoptera oder Lepidoptera ist.
  47. 47
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling ausgewählt ist aus der Gruppe von Gattungen bestehend aus Diabrotica, Diatraea, Ostrinia und Heliothis.
  48. 48
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling Diabrotica oder Ostrinia ist.
  49. 49
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor in den Wurzeln, Stengeln, Blättern, Samen oder Pollen der Pflanze exprimiert wird.
  50. 50
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 1, basierend auf dem Prinzip, den Schädling einer pestizid wirksamen Menge wenigstens eines Proteinase-Inhibitors ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Serin-Proteinasen, Thiolproteinasen, Metallproteinasen und sauren Proteinasen in oder auf einer Pflanze auszusetzen, wobei:(a) besagter Inhibitor biologisch in der Pflanze als Ergebnis der Expression eines fremden Gens, das den Proteinase-Inhibitor kodiert, oder als Ergebnis der Expression eines oder mehrerer fremder Gene, die einen oder mehrere Vorläufer des Proteinase-Inhibitors kodieren, synthetisiert wird;(b) besagte Pflanze eine Dikotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Protein-liefernden Pflanzen, Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse-und Knollen-liefernden Pflanzen, Nüsse-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen.
  51. 51
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 50, dadurch gekennzeichent, dass der besagte Proteinase-Inhibitor ein Inhibitor einer Serin-Proteinase ist.
  52. 52
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor von Trypsin oder Chymotrypsin oder einer Proteinase ist, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der genannten hat.
  53. 53
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus dem Kunitz-Trypsin-Inhibitor aus Sojabohnen, ai-Antitrypsin, Eglin C und Eglin C-Mutanten.
  54. 54
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass besagter Proteinase-Inhibitor ein Inhibitor einer Thiolproteinase ist.
  55. 55
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Cystatin, Calpastatin, Bromelain-Inhibitor, Antipain, Leupeptin, Chymostatin, E64 und dessen Abkömmlingen sowie Inhibitoren, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den genannten haben.
  56. 56
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Antipain oder Leupeptin ist.
  57. 57
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Hühnereiweiss-Cystatin ist.
  58. 58
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone Kartoffel, Raps, Tomate, Sojabohne, Erbse oder Baumwolle ist.
  59. 59
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling ein Vertreter der Ordnungen Coleoptera oder Lepidoptera ist.
  60. 60
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 59, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling aus der Gruppe von Gattungen ausgewählt ist bestehend aus Diabrotica, Diatraea, Ostrinia, Heliothis, Spodoptera und Anthonomus.
  61. 61
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling ein Kartoffelkäfer ist.
  62. 62
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor in den Wurzeln, Stengeln, Blättern, Samen oder Pollen der Pflanze exprimiert wird.
  63. 63
    63, Eine Pflanze, die ein fremdes Gen, welches fähig ist, einen Proteinase-Inhibitor zu exprimieren, oder ein fremdes Gen oder eine fremde Gengruppe, die fähig ist, einen oder mehrere Vorläufer eines Proteinase-Inhibitors zu exprimieren, enthält, dadurch gekennzeichnet, dass (a) besagtes Gen oder besagte Gengruppe wenigstens einen kodierenden Abschnitt umfasst, der einen Proteinase-Inhibitor oder einen oder mehrere Vorläufer eines Proteinase-Inhibitors kodiert, wobei der Proteinase-Inhibitor aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren der Serin-Proteinasen, Thiolproteinasen, Metallproteinasen und sauren Proteinasen ausgewählt ist;wobei (b) besagte Pflanze entweder (i) eine Monokotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futter- und Rasengräsern, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen;oder (ii) eine Dikotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Protein-liefernden Pflanzen, Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse-und Knollen-liefernden Pflanzen, Nüsse-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen.
  64. 64
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyledone Typmässig ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Zuckerpflanzen sowie Futter- und Rasengräsern.
  65. 65
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 64, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyledone ausgewählt ist aus der Gruppe von Gattungen bestehend aus Avena (Hafer), Hordeum (Gerste), Oryza (Reis), Sorghum (Hirse), Triticum (Weizen), Dactylis (Knäuelgras) und Saccharum (Zuckerrohr), sowie Zea mays (Mais).
  66. 66
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 64, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyle ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Zea mays (Mais) und Dactylis (Knäuelgras).
  67. 67
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone typmässig ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen sowie Fasern- und Holzliefernden Pflanzen.
  68. 68
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 67, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone ausgewählt ist aus der Gruppe von Gattungen, bestehend aus Lycopersicon (Tomate), Solanum (Kartoffel), Pisum (Erbse), Beta (Rübe), Glycine (Sojabohne), Brassica (Raps und Kohl) und Gossypium (Baumwolle).
  69. 69
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 67, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyle ausgewählt ist aus der Gruppe von Gattungen bestehend aus Lycopersicon (Tomaten), Solanum (Kartoffeln) und Gossypium (Baumwolle).
  70. 70
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor von einem Tier, einem Bakterium, einem Pilz oder von einer Pflanze, die einer anderen Art als die Zielpflanze angehört, abstammt oder dass das Inhibitorgen wesentliche Sequenz-Homologie mit einem Proteinase-Inhibitor- gen hat, das aus einem der vorgenannten Organismen abstammt.
  71. 71
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor ein Inhibitor einer Serin-Proteinase ist.
  72. 72
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor ein Inhibitor von Trypsin oder Chymotrypsin oder ein Inhibitor einer Proteinase ist, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der genannten hat.
  73. 73
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor wenigstens einer Serin-Proteinase ist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Thrombin, Plasmin, Elastase, Kallikrein, Subtilisin, Cathepsin G, Chymase, Acrosin, Plasminogen-Aktivator, Ct-E.sterase, Enterokinase, Tryptase, Post-Prolin-schneidendem Enzym (Prolyl-Endoproteinase), ATP-abhängiger Protease, Thermitase, Mastzellen-Proteinase I und II, Streptomyces griseus-Proteinase A, Staphylococcus aureus V8-Proteinase, Tenebrio a-Proteinase, Urokinase, Blutgerinnungsfaktoren, Komplement-aktivierenden Faktoren und den Serin-Carboxypeptidasen sowie einer Proteinase, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der vorgenannten hat.
  74. 74
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 73, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Vertreter der Bowman-Birk Inhibitor-Familie, der Sojabohnen-Kunitz Inhibitor-Familie, der Rinderpankreas-Trypsin (Kunitz) Inhibitor-Familie, der Kazal-Trypsin Inhibitor-Familie, der Streptomyces-Subtilisin Inhibitor-Familie, der Kartoffel-Inhibitor I-Familie, der Kartoffel-Inhibitor 11-Familie, der ai-Proteinase Inhibitor-Familie, der Hirudin-Familie, der Bdellin-Familie, der Eglin-Familie, der Inter-ai-Trypsin Inhibitor-Familie, der Serpin-Ueberfamilie, der CI-Inhibitor-Familie, der Ascaris Inhibitor-Familie, der Leupeptine, der Anti paine, Elastinal und Chymostatin oder ein Inhibitor ist, der eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einem der genannten hat.
  75. 75
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor von Chymotrypsin oder einer Proteinase ist, die wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit Chymotrypsin hat.
  76. 76
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 75, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Kartoffel I-, Kartoffel 11-, Tomaten 1- oder Tomaten 11-Inhibitor ist.
  77. 77
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Soja Kunitz Trypsin-Inhibitor, ai-Antitrypsin, Eglin C und Eglin C-Mutanten.
  78. 78
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor einer Thiolproteinase ist.
  79. 79
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 78, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Papain, Bromelain, Ficin, Calpain, Cathepsin B, Cathepsin C, Cathepsin L, Cathepsin H, Cathepsin S, Chymopapain, Clostripain, Asclepain, Prolyl-Endopeptidase, Pyroglutamyl-Peptidase, Dipeptyl-Proteinase I, Hefe-Proteinase B, Streptococcus Proteinase, Staphylococcus Thiolproteinase und Actinidin sowie einer Proteinase, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der vorgenannten hat.
  80. 80
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 78, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Cystatin, Calpastatin, Bromelain-Inhibitor, Antipain, Leupeptin, Chymostatin, E64 und dessen Abkömmlingen sowie Inhibitoren, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den genannten haben.
  81. 81
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 80, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Antipain oder Leupeptin ist.
  82. 82
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 80, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Hühnereiweiss-Cystatin, Human-Cystatin A, Human-Cystatin B, Human-Cystatin C, Human-Cystatin S, Ratten-Cystatin a, Ratten-Cystatin ß und Kininogen, L-Kininogen und H-Kininogen.
  83. 83
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 80, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor Hühnereiweiss-Cystatin ist.
  84. 84
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor einer Metallproteinase ist.
  85. 85
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 84, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor der Carboxypeptidase A, Carboxypeptidase B, Aminopeptidase, Kollagenase, Calcium-abhängigen neutralen Proteinase, von Thermolysin, des Angiotension-umbauenden Enzyms, der renalen Dipeptidase, der Enkephalinase, Gelatinase oder Keratinase oder ein Inhibitor einer Proteinase ist, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der vorgenannten hat.
  86. 86
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 84, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Kartoffel Carboxypeptidase-Inhibitor, Säugetier Kollagenase-Inhibitor, U2 -Makrogiobulin, Gewebe-Bradykinin-verstärkendem Peptid, Phosphoramidon, Bestatin und Amastatin sowie Inhibitoren, die eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den genannten haben.
  87. 87
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ein Inhibitor einer sauren Proteinase ist.
  88. 88
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 87, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Pepsin, Renin, Cathepsin D, Chymosin, Penicillinopepsin und der Scytalidium sauren Protease B sowie aus Inhibitoren einer Proteinase, die wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit einer der genannten hat.
  89. 89
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 87, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pepstatin, Ascaris Carboxylproteinase-Inhibitor, Bauhinia Pepsin Inhibitor, Scopolia japonica Proteinase-Inhibitor und Kartoffel Cathepsin D-Inhibitor sowie eines Inhibitors, der eine wesentliche strukturelle oder funktionelle Aehnlichkeit mit den vorgenannten hat.
  90. 90
    Eine Pflanze, die ein fremdes Gen, welches fähig ist, einen Proteinase-Inhibitor zu exprimieren, oder ein fremdes Gen oder eine fremde Gengruppe, die fähig ist, einen oder mehrere Vorläufer eines Proteinase-Inhibitors zu exprimieren, enthält, dadurch gekennzeichnet, dass (a) besagtes Gen oder besagte Gengruppe wenigstens einen kodierenden Abschnitt umfasst, der einen Proteinase-Inhibitor oder einen oder mehrere Vorlaufer eines Proteinase-Inhibitors kodiert, wobei der Proteinase-Inhibitor aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren der Thiolproteinasen, Metallproteinasen, sauren Proteinasen und Nicht-Trypsin-Serin-Proteinasen ausgewählt ist;wobei (b) besagte Pflanze entweder (i) eine Monokotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futter- und Rasengräsern, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen;oder (ii) eine Dikotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Protein-liefernden Pflanzen, Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Nüsse-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen.
  91. 91
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 90, dadurch gekennzeichnet, dass besagtes Gen oder besagte Gengruppe wenigstens einen kodierenden Abschnitt umfasst, der einen Nicht-Trypsin-Proteinase-Inhibitor oder einen oder mehrere Vorläufer eines Nicht-Trypsin-Proteinase-Inhibitors kodiert, wobei der Proteinase-Inhibitor aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren der Thiolproteinasen, Metallproteinasen, sauren Proteinasen und Serin-Proteinasen ausgewählt ist.
  92. 92
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 90, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanze eine Dikotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend auf Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Drogen-enthaltenden Pflanzen.
  93. 93
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 92, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone aus der Gruppe von Gattungen ausgewählt ist, bestehend aus Lycopersicon (Tomaten), Solanum (Kartoffeln), Pisum (Erbsen), Beta (Rüben), Glycine (Sojabohnen), Brassica (Raps und Kohl), Gossypium (Baumwolle) und Nicotiana (Tabak).
  94. 94
    Ein Verfahren gemäss Anspruch 92, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone aus der Gruppe von Gattungen ausgewählt ist, bestehend aus Lycopersicon (Tomaten), Solanum (Kartoffeln), Gossypium (Baumwolle) und Nicotiana (Tabak).
  95. 95
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein fremdes Gen enthält, das fähig ist, einen Proteinase-Inhibitor zu exprimieren, oder ein fremdes Gen oder eine fremde Gengruppe, fähig, einen oder mehrere Vorläufer eines Proteinase-Inhibitors zu exprimieren, dadurch gekennzeichnet, dass (a) besagtes Gen oder besagte Gengruppe wenigstens einen kodierenden Abschnitt umfasst, der einen Proteinase-Inhibitor oder einen Vorläufer für einen Proteinase-Inhibitor kodiert, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Serin-Proteinasen, Thiolproteinasen, Metallproteinasen und sauren Proteinasen;und (b) besagte Pflanze eine Monokotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Gemüse- und Knollen-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futter- und Rasengräsern, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen.
  96. 96
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 95, dadurch gekennzeichnet, dass die Monokotyledone Mais ist.
  97. 97
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 95, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling ein Vertreter der Gattungen Diabrotica oder Ostrinia ist.
  98. 98
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 95, dadurch gekennzeichnet, dass der Protein-Inhibitor in den Wurzeln, Stengeln, Blättern, Samen oder Pollen der Pflanze exprimiert wird.
  99. 99
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 98, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor in den wurzeln der Pflanze exprimiert wird.
  100. 100
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein fremdes Gen enthält, das fähig ist, einen Proteinase-Inhibitor zu exprimieren, oder ein fremdes Gen oder eine fremde Gengruppe, fähig, einen oder mehrere Vorläufer eines Proteinase-Inhibitors zu exprimieren, dadurch gekennzeichnet, dass (a) besagtes Gen oder besagte Gengruppe wenigstens einen kodierenden Abschnitt umfasst, der einen Proteinase-Inhibitor oder einen Vorläufer für einen Proteinase-Inhibitor kodiert, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Inhibitoren von Serin-Proteinasen, Thiolproteinasen, Metallproteinasen und sauren Proteinasen;und (b) besagte Pflanze eine Dikotyledone ist, typmässig ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Getreide, Protein-liefernden Pflanzen, Obst-liefernden Pflanzen, Gemüse-, und Knollen-liefernden Pflanzen, Nüsse-liefernden Pflanzen, Oelpflanzen, Zuckerpflanzen, Futterleguminosen, Fasern- und Holz-liefernden Pflanzen sowie Gewürz- und Duftpflanzen.
  101. 101
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 100, dadurch gekennzeichnet, dass die Dikotyledone Tomate, Kartoffel, Erbse, Sojabohne, Raps oder Baumwolle ist.
  102. 102
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 100, dadurch gekennzeichnet, dass der Schädling ein Kartoffelkäfer ist.
  103. 103
    Eine Pflanze gemäss Anspruch 100, dadurch gekennzeichnet, dass der Proteinase-Inhibitor in den Wurzeln, Stegeln, Blättern, Samen oder Pollen der Pflanze exprimiert wird.
  104. 104
    Eine DNA-Sequenz, die Hühnereiweisscystatin kodiert, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um in Mais bevorzugte Codons handelt.
  105. 105
    Eine DNA-Sequenz gemäss Anspruch 104, dadurch gekennzeichnet, dass sie die DNA-Sequenz von Fig. 9 umfasst.
  106. 106
    Ein Vektor, der eine DNA-Sequenz umfasst, die einen Proteinase-Inhibitor kodiert, dadurch gekennzeichnet, dass der Vektor zur Transformation von Pflanzenzellen oder von Agrobacterium verwendet werden kann.
  107. 107
    Ein Vektor gemäss Anspruch 106, dadurch gekennzeichnet, dass er ein vom Ti-Plasmid abgeleiteter Vektor ist.
  108. 108
    Ein Vektor gemäss Anspruch 106, dadurch gekennzeichnet, dass er von den Plasmiden pCIB10, pCIB710 oder pCIB715 abgeleitet ist.
Independent claims108