EP0342528A2

Method of grinding the cams of a camshaft.

Abstract

The method serves to grind the cams of a camshaft (12) by means of a numerically controlled camshaft-grinding machine (10). The camshaft (12) is arranged in a work-holding fixture (11) in such a way that it can be rotated at predetermined angular velocity ( omega ) in predetermined angular steps about its longitudinal axis. A grinding carriage (17) with a grinding wheel (18) can be fed in in predetermined steps in an axis (20) at right angles to the longitudinal axis. A grinding wheel (18) is selected in its composition for machining and the infeed of the grinding wheel (18) is set as a function of the geometry, the material and the desired surface finish of the camshaft (12) and the cams (30). …<??>In order to achieve a minimum grinding time while allowing for various restrictions due to the process, a maximum possible infeed for a minimum grinding time is determined via the maximum specific rate of metal removal and the predetermined cam geometry, and - if need be while allowing for restrictions with regard to the chip-space filling conditions and the grain loading - the maximum infeed for grinding the camshaft (12) is set. …<IMAGE>…

EP0342528A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 44

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Projected expiry passed 11 May 2009, 17.4 years ago.

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10 claims: 6 independent, 4 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Schleifen von Nocken (30) einer Nockenwelle (12) mittels einer numerisch gesteuerten Nockenwel­lenschleifmaschine (10), bei der die Nockenwelle (12) in einer Werkstückaufnahme (11) mit vorgegebener Winkel­geschwindigkeit (ω) in vorbestimmten Winkelschritten (Θ) um ihre Längsachse (13) drehbar angeordnet ist und ein Schleifschlitten (17) mit einer Schleifscheibe (18) in einer Achse (20) senkrecht zur Längsachse (13) in vorgegebenen Schritten zustellbar ist, wobei in Abhängigkeit von der Geometrie, dem Werkstoff und der gewünschten Oberflächenbeschaffenheit der Nockenwelle (12) und der Nocken (30) eine Schleifscheibe (18) in ihrer Beschaffenheit zur Bearbeitung ausgewählt und die Zustellung (a) der Schleifscheibe (18) eingestellt wird, gekennzeichnet durch die Verfahrenschritte:- Bestimmen einer minimalen Schleifzeit (t hmin ) aus der Geometrie der Nocken (30) sowie der maximalen Winkelgeschwindigkeit (ω max );- Bestimmen eines maximalen bezogenen Zeitspan­volumens (Q′ wmax ) in Abhängigkeit von der maxi­malen Antriebsleitstung (P max ) des Schleif­scheibenantriebes (19);- Bestimmen eines maximalen zerspanten Werkstück­volumens (V′ wmax ) aus der minimalen Schleifzeit (t hmin ) sowie dem maximalen bezogenen Zeitspan­volumen (Q′ wmax );- Bestimmen einer maximalen Zustellung (a max ) aus dem maximalen zerspanten Werkstückvolumen (V′ wmax ) und der Geometrie der Nocken (30);- Bestimmen eines Schleifscheibentypes aus einer Tabelle vorgegebener Schleifscheibentypen in Abhängigkeit von der vorgegebenen Rauhtiefe (R Z ) der Nocken (30);- Schleifen der Nocken (30) mittels der bestimm­ten Schleifscheibe (18) unter Einstellung der maximalen Zustellung (a max ).
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die weiteren Schritte:- Bestimmen des Spanraumfüllungsgrades (f g ) aus den maximalen bezogenen Zeitspanvolumen (Q′ wmax );- Vergleichen des ermittelten Spanraumfüllungs­grades (f g ) mit einer Grenzwert (K₁₁);- Vermindern des maximalen bezogenen Zeitspan­volumens (Q′ wmax ) bis der Spanraumfüllungsgrad (f g ) den Grenzwert (K₁₁) nicht unterschreitet;- Bestimmen der zugehörigen maximalen Zustellung (a max ) aus dem verminderten maximalen bezogenen Zeitspanvolumen (Q′ wmax );- Schleifen der Nocken (30) mittels der bestimm­ten Schleifscheibe (18) unter Einstellung der maximalen Zustellung (a max ).
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die weiteren Schritte:- Bestimmen der Einzelkornkraft (F K ) aus dem maximalen bezogenen Zeitspanvolumen (Q′ wmax );- Vergleichen der ermittelten Einzelkornkraft (F K ) mit einem Grenzwert (F Kzul );- Vermindern des maximalen bezogenen Zeitspan­volumens (Q′ wmax ) bis die Einzelkornkraft (F K ) den Grenzwert (F Kzul ) nicht überschreitet;- Bestimmen der zugehörigen maximalen Zustellung (a max ) aus dem verminderten maximalen bezogenen Zeitspanvolumen (Q′ wmax );- Schleifen der Nocken (30) mittels der bestimm­ten Schleifscheibe (18) unter Einstellung der maximalen Zustellung (a max ).
  4. 4
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer weiteren Randbedingung ein maximales bezogenes Zeitspanvolumen (Qw′) bestimmt wird und daß das jeweils größere Zeit­spanvolumen (Qw′) zur Bestimmung der maximalen Zustellung (a) und zum Schleifen der Nocken (30) herangezogen wird.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Randbedingung die Rauhtiefen (R Z , R t ) von Nocken (30) und Schleifscheibe (18) sind.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Randbedingung der Formfehler (f m ) der Nocken (30) ist.
  7. 7
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Randbedingung die Schnittleistung (P) der Nockenwellenschleifmaschine (10) ist.
  8. 8
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Randbedingung der Verschleiß (r s ) der Schleifscheibe (18) ist.
  9. 9
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Randbedingung die Randzonentemperatur (T M , T R ) der Nocken (30) ist.
  10. 10
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Randbedingung das zerspante Werkstückvolumen (V W ) ist.