EP0321918B1

Process for the enzymatic racemate cleavage of racemic alcohols with/in vinyl esters by transesterification.

Abstract

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EP0321918B1, drawing sheet 1
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Expired 20 December 2008, 17.8 years ago.

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6 claims: 3 independent, 3 dependent

  1. 1
    Verfahren zur enzymatischen Racematspaltung von racemischen Alkoholen, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Vinylester der Formel I, in der R 1 Wasserstoff, C 1 -C 18 -Alkyl, welches gegebenenfalls mit Halogen substituiert ist, Phenyl oder C 1 -C 3 -Alkoxy-Ci -C 4 -Alkyl und R 2 Wasserstoff oder Methyl bedeutet, in Gegenwart von Lipasen aus Schweineleber, Schweinepankreas sowie aus Mikroorganismen, wie Candida, Mucor, Rhizopus, Penicillium, Aspergillus und Pseudomonas umsetzt mit einem Alkohol der Formel II in der R 3 C i -C 18 -Alkyl, C3-Clo-Cycloalkyl bedeutet, wobei diese Reste auch halogensubstituiert sein können, und R 4 Epoxi-C 1 -C 5 -Alkyl bedeutet, wobei die Epoxi-Gruppe in β-Position zur OH-Gruppe im Rest der Formel II steht oder R 4 C 1 -C 10 -Alkyl, C 2 -C 10 -Alkenyl, C 2 -C 10 -Alkinyl, C 3 -C 8 -Cycloalkenyl bedeutet, wobei die Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl- und Cycloalkenylreste gegebenenfalls mit COOH, Halogen, N0 2 , CN, C 1 -C 4 -Alkoxycarbonyl oder Phenyl substituiert sind, wobei der Phenylrest seinerseits mit Halogen, N0 2 ,CN oder C 1 -C 4 -Alkoxy substituiert sein kann, oder R 4 Aryl oder Heteroaryl bedeutet, wobei die Aryl- oder Heteroarylreste gegebenenfalls mit C 1 -C 4 -Alkyl, C 1 -C 4 -Alkoxy, Halogen, N0 2 , CN oder N-Sgr. substituiert sind, wobei Sgr. eine Aminoschutzgruppe darstellt, oder in der R 3 und R 4 zusammen einen Alkenylen-Rest der Formeln Illa,b darstellen, in der n 1, 2 oder 3 ist und R 5 und R 6 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, C 2 -C 4 -Alkenyl, C 1 -C 4 -Alkyl oder R 5 und R 6 zusammen anelliertes Phenyl oder anelliertes Naphthyl bedeuten, wobei der Phenyl-oder Naphthyl-Rest gegebenenfalls C 1 -C 4 -Alkyl-, C 1 -C 4 -Alkoxy-, N0 2 -, CN- oder halogensubstituiert ist, wobei der Alkenylen-Rest der Formel III auch noch eine Ketogruppe aufweisen kann und anschließend den entstandenen optisch reinen Alkohol der Formel II isoliert und gegebenenfallsdas andere Enantiomere aus dem verbliebenen Ester gewinnt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllt ist:R 1 bedeutet C 1 -C 4 -Alkyl, welches gegebenenfalls chlorsubstituiert ist;R 3 bedeutet C 1 -C 7 -Alkyl, welches gegebenenfalls chlorsubstituiert ist, oder R 3 bedeutet C 3 -C 5 -Cycloalkyl;R 4 bedeutet C 1 -C 4 -Alkyl, C 2 -C 4 -Alkenyl oder C 2 -C 4 -Alkinyl, wobei die Alkyl-, Alkenyl-oder Alkinylreste gegebenenfalls phenylsubstituiert sind oder R 4 bedeutet Phenyl, Naphthyl, Phenanthryl, Furyl, Thienyl, Pyrrolyl oder Pyridyl, wobei diese Reste gegebenenfalls ihrerseits mit Halogen, N0 2 , CN, C 1 -C 4 -Alkyl oder C, -C 4 -Alkoxy substituiert sind, R 5 und R 6 bilden zusammen anelliertes Phenyl.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllt ist:R 1 bedeutet Methyl oder Chlormethyl R 3 bedeutet C 1 -C 5 -Alkyl, welches gegebenenfalls chlorsubstituiert ist oder R 3 bedeutet Cyclopropyl R 4 bedeutet Phenyl, Naphthyl, Phenanthryl, Furyl oder Pyridyl, wobei diese Reste gegebenenfalls ihrerseits mit N0 2 oder Methoxy substituiert sind.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als racemischer Alkohol der Formel II eine der in Tabelle 1 aufgeführten Verbindungen eingesetzt wird.
  5. 5
    Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Lipase von Pseudomonas eingesetzt wird.