Nova Patents
EP0308749A2

Electrooptical unit.

Abstract

Bei der Montage von Empfängermodulen für die Lichtwellenleiter­übertragung in ein Modulgehäuse besteht das Problem, daß ein hochpräziser Einbau vorgenommen werden muß, der wegen der Ge­fahr der Verschmutzung optischer Oberflächen nicht mittels Kle­ben oder Löten erfolgen darf. Erfindungsgemäß wird die eine in­tegrierte Schaltung und Verstärkerelemente enthaltende Schicht­schaltung mit dem Keramiksubstrat über einen blechförmigen Zwi­schenträger mit dem Gehäuseboden verbunden. Die Verbindung der Schichtschaltung mit dem Zwischenträger kann durch eine der üb­lichen Techniken wie Kleben, Löten oder Legieren geschehen, wäh­rend die Befestigung am Gehäuseboden über von der Schichtschal­tung nicht bedeckte Randstreifen des Zwischenträgers mittels La­ser- oder Widerstands schweißen erfolgt.

EP0308749A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 2

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Projected expiry passed 9 September 2008, 18 years ago.

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6 claims: 3 independent, 3 dependent

  1. 1
    Elektrooptische Baugruppe, die in einem abgedichteten Gehäu­se mit metallischem Gehäuseboden optische Bauelemente und eine auf einem Substrat angeordnete Schichtschaltung mit wenigstens einem optoelektrischen Bauelement enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat (KS) mit der der Schichtschaltung (SS) abge­wandten Oberflächenseite großflächig auf einem Zwischenträger (ZT) befestigt ist, der aus einem vergleichsweise dünnen Blech besteht und eine größere Fläche als das Substrat aufweist, daß an wenigstens 2 gegenüberliegenden Seiten Randstreifen (ZTR) des Zwischenträgers (ZT) über das Substrat (KS) hinausragen und daß die Randstreifen (ZTR) über Schweißpunkte (SP) mit dem Gehäuseboden (GB) verbunden sind.
  2. 2
    Elektrooptische Baugruppe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine metallische Abschirmkappe (AK) vorgesehen ist, die das Substrat (KS) mit der Schichtschaltung (SS) überdeckt und ober­halb des in der Schichtschaltung enthaltenen optoelektrischen Bauelements ein optisches Fenster (FO) aufweist und daß die Ab­schirmkappe (AK) durch Schweißpunkte (SP) mit dem Gehäuseboden (GB) verbunden ist.
  3. 3
    Elektrooptische Baugruppe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (ZT) einen thermischen Ausdehnungskoeffi­zienten aufweist, der etwa dem des Substrats (KS) entspricht.
  4. 4
    Elektrooptische Baugruppe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (ZT) einen thermischen Ausdehnungskoeffi­zienten aufweist, der zwischen dem thermischen Ausdehnungskoef­fizienten des Substrats (KS) und dem des Gehäusebodens (GB) liegt.
  5. 5
    Elektrooptische Baugruppe nach Patentansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißpunkte (SP) zu einer Schweißnaht verbunden sind.
  6. 6
    Verfahren zur Herstellung einer elektrooptischen Baugruppe nach einem der Patentansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß in anfänglichen Verfahrensschritten getrennt das Gehäuse und die Schichtschaltung hergestellt werden, daß anschließend die Schichtschaltung (SS) auf dem Zwischenträ­ger (ZT) befestigt wird, daß in einem folgenden Verfahrens­schritt die auf dem Zwischenträger (ZT) montierte Schichtschal­tung (SS) in das Gehäuse eingebracht und auf dem Gehäuseboden (GB) justiert wird, daß danach die Randstreifen (ZTR) des Zwi­schenträgers (ZT) mit dem Gehäuseboden verschweißt werden, daß anschließend die Abschirmkappe (AK) mit dem optischen Fen­ster (FO) über der Schichtschaltung justiert und mit dem Gehäuse­boden verschweißt wird und daß abschließend das Gehäuse durch den Einbau weiterer Bau­elemente und Gehäuseteile komplettiert und dicht verschlossen wird.