EP0265663B2

Method of producing a camshaft, as well as a camshaft made from a tube, and elements placed thereon

Abstract

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EP0265663B2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 1

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Expired 22 September 2007, 19 years ago.

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10 claims: 1 independent, 9 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung einer gebauten Nokkenwelle aus einem Wellenrohr und aufgeschobenen Elementen wie Steuernocken, Lagerringen, Zahn- oder Kegelrädern, mittels einer Aufweitung des Wellenrohres im Bereich der Elemente durch axial begrenzte hydraulische innere Druckbeaufschlagung, wobei das Material des einem Element zugeordneten Längsabschnittes des Wellenrohres beim Aufweiten insgesamt einer plastischen Verformung unterzogen wird, während das Material des jeweiligen Elementes in der Randschicht den Zustand einer überwiegend elastischen Verformung annimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufweitung des Rohres jeweils auf einem Längsabschnitt L ax R erfolgt, der an jeder Seite die Länge L ax E des zugeordneten Elementes um einen Überstand U ax von mindestens 50 % und höchstens 150 % der Wanddicke L rad R des Rohres übertrifft, wobei eine Verbindung zwischen dem Element und dem Wellenrohr im Kraftschluß erfolgt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz U min zwischen dem Rohraußendurchmesser d a und dem Elementen-Innendurchmesser D i vor dem Aufweiten zumindest das 0,9-fache des Wertes des Rohraußendurchmessers d a multipliziert mit dem Quotienten aus 0,2 % - Steckgrenze R p und Elastizitätsmodul E des Rohrwerkstoffes beträgt.
  3. 3
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufweitung des Rohres einheitlich auf einem Längsabschnitt erfolgt, der zwei benachbarte Elemente überdeckt, wenn der freie Abstand A ax zwischen den zwei Elementen weniger als 40 % der Wanddicke L rad R des Rohres beträgt.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die plastische radiale Randverformung in der Durchgangsöffnung eines insbesondere aus Stahl bestehenden Elements während des Aufweitens bis zu einer Materialtiefe Δ L rad reicht, die 10 bis 15 % der geringsten Wanddicke L rad E des Elements beträgt.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dehnung in der Außenzone des Elements in tangentialer Richtung nach dem Aufweiten vorzugsweise in der Größenordnung von bis zu 1 % liegt.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines duktilen Werkstoffs - wie Stahl - für das Element die Dehnung in der Außenzone nach dem Aufweiten zwischen 0,1 und 0,4 % liegt.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines harten Werkstoffs - wie Guß- oder Sintermaterial - für das Element die Dehnung in der Außenzone nach dem Aufweiten zwischen 0,01 und 0,2 % liegt.
  8. 8
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Material für das Wellenrohr mit einer um 25 bis 35 % geringeren Zugfestigkeit R m gegenüber dem Material der Elemente ausgewählt wird.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Wellenrohr ein gezogenes - in der Oberfläche vorzugsweise unbearbeitetes - Präzisionsrohr verwendet wird, insbesondere aus einem Werkstoff wie St 35 bis St 52.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Nocken Guß-, Stahl- oder Sinterelemente von großer Härte - bevorzugt vor dem Fügen fertig bearbeitet - verwendet werden, z.B. Nocken aus Kugellagerstahl.