EP0243341B1

Biopsy device for sampling tissue probes and application of substances in one operation

Abstract

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EP0243341B1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 1

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Expired 15 April 2007, 19.4 years ago.

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4 claims: 1 independent, 3 dependent

  1. 1
    Biopsieeinrichtung mit einer zwei- oder mehrlumigen Biopsiekanüle, die einen Biopsiekanal (1) mit über seine gesamte Länge konstantem Querschnitt sowie mindestens einen Applikationskanal (2) aufweist und die an ihrem proximalen Ende mit Anschlußmöglichkeiten für eine Saug- sowie mindestens eine Applikationsvorrichtung und an ihrem vorderen Ende mit einer Schneide versehen ist, wobei mindestens ein Applikationskanal durch ein exzentrisch über die Biopsiekanalwand geschobenes Rohr gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide alleine von einem spitzwinkelig ausgebildeten Ende der Biopsiekanalwand gebildet ist und die Biopsiekanalwand mit ihrer Schneide aus dem Rohr vorragt und das Rohrende mit der Biopspiekanalwand einen stumpfen Winkel einschließt.
  2. 2
    Biopsieeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Biopsiekanalwand rechtwinkelig zur Längsachse des Biopsiekanales (1) endet.
  3. 3
    Biopsieeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Biopsiekanalwand im Querschnitt teilweise abgeflacht ist, so daß zwischen der abgeflachten Seite der Biopsiekanalwand und dem Rohr ein Applikationskanal (2) gebildet ist und zwischen der nicht abgeflachten Seite der Biopsiekanalwand und dem Rohr ein Flächenkontakt besteht.
  4. 4
    Biopsieeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Nadel in an sich bekannter Weise ein zweiteiliger Kontaktmechanismus befestigt ist, wobei dessen proximaler Teil (6) mit der Kanüle in fester Verbindung steht und der distale bewegliche Teil (5) durch eine Feder (8) in Ausgangsstellung gehalten wird, so daß nach Erreichen einer vorbestimmten Einstichtiefe dieser Teil (5) durch die Körperoberfläche so verschoben wird, daß ein oder mehrere Kontakte zwischen dem proximalen starren (6) und dem distalen beweglichen Teil (5) geschlossen werden, die die Steuerung eines Applikationssystems abhängig von der Einstichtiefe und Punktionsgeschwindigkeit ermöglichen, und weiters durch Erreichen des Anschlages des distalen beweglichen Teiles (5) an den proximalen Teil (6) die Punktionstiefe begrenzt wird.