EP0241764B1

Process and devices for detecting and localizing damages in electrical installations

Abstract

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EP0241764B1, drawing sheet 1
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Expired 23 March 2007, 19.5 years ago.

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8 claims: 3 independent, 5 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Erkennung und Lokalisierung von Schäden in elektrischen Anlagen, insbesondere Generatoren bzw. Kraftwerksblöcke, wobei an einer oder mehreren Stellen der elektrischen Anlage Teilentladungsmessungen bzw. Hochfrequenzmessungen (HF 1a, HF 1b, HF 2a, HF 2b, HF 3, HF 4, HF 5, HF 6, HF 7a, HF 7b, HF 8), ggf. jeweils allen Phasen, durchgeführt werden und wobei die Meßwerte untereinander oder mit Kalibriersignalen verglichen werden und daraus auf den Ort und die Art des Schadens geschlossen wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) Die Messungen werden während des Betriebes der Anlage kontinuierlich oder periodisch an mindestens drei Stellen durchgeführt;b) die elektrische Anlage wird in einem Rechner als Hochfrequenz-Netzwerk nachgebildet, wobei auch Schäden mit ihren daraus an den Meßstellen entstehenden Signalen simulierbar sind;c) bei Auftreten von Meßwerten, die aus Schäden hinweisen, werden diese mit den simulierten Signalwerten für verschiedene Schäden und Schadensorte verglichen, insbesondere bezüglich Frequenzspektrum, Laufzeit, Amplitude und/oder Phasenlage;d) die Art und der Ort des Schadens werden aus den am besten mit den Meßwerten übereinstimmenden simulierten Signalwerten und den zugehörigen simulierten Schäden ermittelt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Betriebes mindestens drei der im folgenden angegebenen Messungen durchgeführt werden. a) Hochfrequenz-Auskopplung über an sich bekannte kapazitive Teiler der Hochspannungs-Durchführungen der Trafos (HF 1a, HF 1b);b) Hochfrequenz-Auskopplung HF 2a, HF 2b über Hochfrequenz-Widerstände in Verbindung mit Ankopplungsvierpolen als Unterteiler zu den vorhandenen Netzschutzkondensatoren (NSK);c) Hochfrequenz-Auskopplung durch kapazitive (HF 3.1) oder induktive (HF 3.2) Kopplung innerhalb des Generators (GE) strangweise an den Schaltleitungen;d) Hochfrequenz-Auskopplung durch Hochfrequenz-Stromwandler über Sternpunktableitung (HF 4.1) oder kapazitiven Teiler im Sternpunkt gegen Erde (HF 4.2);e) Hochfrequenz-Auskopplung durch Hochfrequenz-Stromwandler über eine separate Erdungsleitung des Ständerblechpaketes (HF 5);f) Hochfrequenz-Auskopplung, kapazitiv, über Generatorwelle und Erregerlager (HF 6), evtl. mit zusätzlicher Antennkopplung;g) Hochfrequenz-Auskopplung über kapazitive Benutzung des Kabel-Erdbelages oder ohmsche Teiler mit Hochfrequenz-Charakteristik auf der Eigenbedarf-Spannnngsebene (HF 7a, HF 7b);h) Hochfrequenz-Auskopplung über kapazitive oder galvanische bzw. ohmsche Anbindung (HF 8) im Generator-schutz (GS).
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ortung der betroffenen Phase die Meßwerte der 3 Phasen untereinander verglichen werden.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1, oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstellen untereinander, ggf. getrennt nach Phasen verglichen werden.
  5. 5
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Störsignale der verschiedenen Meßstellen über Transientenrekorder und/oder auf dem Oszillographenbildschirm nach Höhe, Form und/oder Phasenlage analysiert werden.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Meßwerte von Schallmeßaufnehmern (US 1a, US 1b, US 3, US 4, US 5, US 7a, US 7b) mit überwacht und bei der Analyse des Schadens mit herangezogen werden.
  7. 7
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 an einem Kraftwerksbock, dadurch gekennzeich, net, daß der Kraftwerksblock an seinem Generator (GE) und/ oder weiteren Bauteilen drei oder mehr Betriebsmeßstellen zur Hochfrequenz-Auskopplung (HF 1a,HF1b,HF2a,HF2b,HF3,HF4,HF5,HF6,HF7a, HF 7b, HF 8) aufweist.
  8. 8
    Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftwerksblock zusätzlich Ultraschallaufnehmer (US 1 a, US 1 b, US 3, US 4, US 5, US 7a, US 7b) als Betreibsmeßgeräßte aufweist, insbesondere im Wasersammelring einer ggf. vorhandenen Kühlung der Ständerwicklung und in den Maschinen- bzw. Eigenbedarfs-Transformatoren (MT a, MT b, EBT a, EBT b).