EP0241685A1

Process for dehalogenating chloro- and bromo-acetic acids.

Abstract

Chlorine and bromine acetic acids are dehalogenated by electrolysis of aqueous solutions of these acids using carbon cathodes and anodes also from carbon or from other conventional electrode materials in undivided or in divided electrolysis cells; The aqueous electrolysis solutions in the undivided cells and in the cathode compartment of the divided cells also contain one or more salts of metals with a hydrogen overvoltage of at least 0.4 V (at a current density of 4000 A / m²) in dissolved form. Metals with a hydrogen overvoltage of at least 0.4 V (at a current density of 4000 A / m²) are for example Cu, Ag, Au, Zn, Cd, Hg, Sn, Pb, Ti, Zr, Bi, V, Ta, Cr and Ni. The method enables working with high current densities (up to about 8000 A / m²) without or practically without corrosion of the electrodes and without formation of deposits on the electrodes.

EP0241685A1, drawing sheet 1
Sheet 1 of 2

Term

Term ended

Projected expiry passed 27 February 2007, 19.6 years ago.

  1. Priority and filed
  2. Published
  3. Projected expiry
  4. Today

6 claims: 4 independent, 2 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Enthalogenierung von Chlor- und von Brom-­Essigsäuren durch Elektrolyse wässriger Lösungen dieser Säuren unter Verwendung von Kohlenstoffkathoden und von Anoden ebenfalls aus Kohlenstoff oder aus anderen übli­chen Elektrodenmaterialien in ungeteilten oder in ge­teilten (Elektrolyse-)Zellen, dadurch gekennzeichnet, daß die wässrigen Elektrolyselö­sungen in den ungeteilten Zellen sowie im Kathodenraum der geteilten Zellen noch ein oder mehrere Salze von Me­tallen mit einer Wasserstoffüberspannung von mindestens 0,4 V (bei einer Stromdichte von 4000 A/m²) gelöst enthalten.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Salze von Metallen mit einer Wasserstoffüber­spannung von mindestens 0,4 V (bei einer Stromdichte von 4000 A/m²) die löslichen Salze von Cu, Ag, Au, Zn, Cd, Hg, Sn, Pb, Ti, Zr, Bi, V, Ta, Cr und/oder Ni, vorzugs­weise nur die löslichen Cu- und Pb-Salze, verwendet.
  3. 3
    Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Konzentration der Salze von Metallen mit einer Wasserstoffüberspannung von mindestens 0,4 V (bei einer Stromdichte von 4000 A/m²) in der Elektrolyselösung ca. 0,1 bis 5000 ppm, vorzugsweise ca. 10 bis 1000 ppm, beträgt.
  4. 4
    Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­zeichnet, daß man als Chlor- und Brom-Essigsäuren Tri­chlor- und Dichloressigsäure sowie Tribrom- und Dibrom­essigsäure, vorzugsweise Tri- und/oder Dichloressigsäu­re, verwendet, und daß man die Elektrlyse nur bis zur Monohalogenstufe führt.
  5. 5
    Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß man die Elektrolyse in geteilten Elektro­lysezellen durchführt.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Membranmaterial in den geteilten Elektroly­sezellen Kationenaustauschermembranen aus perfluorierten Polymeren mit Carboxyl- und/oder Sulfonsäure-Gruppen verwendet.