EP0240787A2

Needle-casings for parenteral needles and method of manufacturing needle-casings.

Abstract

A needle protective sheath for protecting parenteral needles with an elongated, tubular housing (20) and a conically narrowing, central bore (30) has at one end a fastening element for detachable fastening on the base (49) of a syringe arrangement. At the end of the housing (20) facing away from the fastening there is a receiving space (22), which is connected to the bore (30), for receiving an insert part (24) made of elastic, pierceable material, which is held in the receiving space (22) in a narrow wall seal. In addition to a clean penetration of the needle into the insert part, this construction above all enables an inexpensive and safe manufacturing and assembly process (Fig. 2).

EP0240787A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 6

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Projected expiry passed 17 March 2007, 19.5 years ago.

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5 claims: 2 independent, 3 dependent

  1. 1
    Nadelschutzhülle (10) mit einem länglichen, rohrförmigen Gehäuse (20) mit zentraler Bohrung (30, 41) und einem an einem Ende sich befindenden Befestigungselement, womit die Schutzhülle (10) auf dem Sockel (49) einer Spritzen­anordnung abnehmbar befestigt ist, dadurch gekenn­zeichnet, daß am befestigungsabgewandten Ende des rohrförmigen Gehäuses (20) ein mit der Bohrung (30, 41) in Verbindung stehender Aufnahmeraum (22, 42) zur Aufnahme eines aus elastischem, durchstechbaren Material be­stehenden Einsatzteiles (24, 44) ausgebildet ist, das in engem Wandabschluß in dem Aufnahmeraum (22, 42) gehalten ist.
  2. 2
    Nadelschutzhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (22, 42) eine im wesent­lichen zylinderische Form mit einem Durchmesser (D 2) auf­weist, der etwas größer ist als der Durchmesser (D 1) des Einsatzteiles (24, 44) und einen konisch sich verengenden Bodenbereich (38) aufweist, der einen Abschnitt von gegen­über dem Einsatzteil (24, 44) kleinerem Durchmesser (D 3) hat, um eine feste, dichtende Verbindung mit diesem zu gewährleisten.
  3. 3
    Nadelschutzhülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß sie im Aufsetzbereich (51) des Gehäuses (20ʹ) eine Reihe von vorzugsweise axiale Nuten 72 od. dgl. Aussparungen aufweist, die zur Vergrößerung der Flexibilität des Aufsetzbe­reiches (51) vorzugsweise so dimensioniert sind, daß das Auf­setzen selbst während der Ausdehnungsphase in Autoclav-Ver­fahren gewährleistet ist.
  4. 4
    Verfahren zur Herstellung einer Nadelschutzhülle, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein längliches rohrförmiges Gehäuse (20) ausgeformt wird, welches eine spitz zulaufende Zentralbohrung (30, 41) und an einem axialen Ende (23) des Gehäuses (20) einen im wesent­lichen zylindrischen Aufnahmeraum (22, 42) aufweist, und daß daraufhin ein im wesentlichen zylindrischer Einsatz (24, 44) in den Aufnahmeraum (22, 42) einge­setzt wird und darauffolgend das offene Wandende des Raumes (22, 42) zur Einkapselung des Einsatzes (24, 44) verformt wird.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (24, 44) vor der Verformung des Ge­häuses (20) vorkomprimiert wird.