EP0216751A2

In situ method for making impervious or sealing or decontaminating old disposals, i.e. consolidated waste disposals, so-called old deposits, and contaminated sites.

Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur nachträg­lichen in-situ-Abdichtung bzw. Nachdichtung bzw. Sanierung von Altdeponien, sog. Altlasten und kontaminierten Standor­ten. Aufgabe der Erfindung ist die nachträgliche Abdichtung bzw. Sanierung solcher alter Müll- u.dgl. -Deponien, wobei insbesondere das Austreten von Sickerwässern, Sickergasen u.dgl., aus solchen Altlasten und kontaminierten Standorten minimiert bis ganz verhindert und damit Gefährdungen von Grundwässern, Oberflächenwässern und angrenzenden Grundstücken unterbunden werden sollen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zunächst mittels an sich bekannter Methoden, vorzugsweise geoelektrischer Meßmethoden, die Gestalt, d.h. Form und Tiefe, der Deponiesohle (1) und der Böschungsbereiche (1a) festgestellt wird, daß daraufhin Rohre (3) mit Öffnungen nahe bzw. an ihrem unteren Ende bzw. im unteren Bereich perforier­te Rohre, über die Deponiefläche verteilt bis zu dieser Deponiesohle (1) und diesen Böschungsbereichen (1a) eingebracht werden und daß schließlich durch diese Rohre (3) Dichtmassen (4) zur Bildung einer dichten Wanne in die Sohlen- und Böschungsbereiche des Deponiekörpers (2) eingebracht werden.

EP0216751A2, drawing sheet 1
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Projected expiry passed 19 September 2006, 20 years ago.

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6 claims: 1 independent, 5 dependent

  1. 1
    Verfahren zur nachträglichen in-situ-Abdichtung bzw. Nachdichtung bzw. Sanierung von Altdeponien, sog. Altlasten, und kontaminierten Standorten, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst mittels an sich bekannter Methoden, vorzugsweise geo­elektrischer Meßmethoden, die Gestalt, d.h. Form und Tiefe der Deponiesohle und der Böschungsbereiche festgestellt wird, daß daraufhin Rohre mit Öffnungen nahe bzw. an ihrem unteren Ende bzw. im unteren Bereich perforierte Rohre über die Deponiefläche verteilt bis zu dieser Deponiesohle und diesen Böschungsbereichen eingebracht werden und daß schließlich durch diese Rohre Dichtmassen zur Bildung einer dichten Wanne in die Sohlen- und Böschungsbereiche des Deponiekörpers einge­bracht werden.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das Einbringen der Dichtmasse durch Einpressen bei rela­tiv niedrigem Druck, vorzugsweise maximal 10 bar, vorgenommen wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­net, daß als Dichtmasse eine Bentonit/Wasser-Suspension mit vorzugsweise 20 - 60 kg Bentonit je m³ Wasser und gegebenenfalls mit Zusätzen von Zementen, Mahltonen, od.dgl., von Kreide, Was­serglas, od.dgl, verwendet wird.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß als Dichtmasse ein Harz, insbesondere in Form eines Gels, verwendet wird.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung der Dichtmasse vorzugsweise unter dem Eigengewichts-Druck dieser Masse vorgenommen wird, wobei zur Erhöhung des spezifischen Gewichtes der Dichtmasse dieser ein Zusatz mit höherem spezifischem Gewicht, z.B. Schwerspat, beigegeben wird.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Minimierung der Sickerwässer eine wasserdichte Schicht oder eine Pflanzenabdeckung auf die Deponie aufgebracht wird.