EP0210344A2

Method of blow-moulding and fluorinating plastics tanks.

Abstract

The invention relates to a method for inflating and fluorinating plastic tanks. The prior art despite the use of fluorine in the gas mixtures refrained provide special security measures for the working personnel and the equipment. The lack of the required operational safety is should therefore be regarded as problematic. The invention provides a solution by first three stages takes place of a hydraulic, mechanical interlocking provides and method, wherein in the first stage to a pressure of approximately 2 - bar exclusively inert gases (12) be used 4, connect the second stage bar security controls are at about 3 performed and only above 3-4 bar in the third stage a fluorine-inert gas mixture (10) is introduced into the blow mold.

EP0210344A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 3

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Projected expiry passed 19 April 2006, 20.4 years ago.

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5 claims: 1 independent, 4 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Aufblasen und Fluorieren von Kunststoff­tanks, wobei ein Vorformling innerhalb einer geschlos­senen Blasform mittels eines Inertgas enthaltenden Blasgases zur Anlage an die Innenkontur der Blasform aufgeweitet und durch Fluor eine möglichst impermeable Innenschicht hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasform vor dem Aufblasen mechanisch verriegelt wird, und daß in einer ersten Stufe das Aufblasen aus­schließlich mittels Inertgas durchgeführt wird und daß nach Erreichen eines Druckes zwischen 2 - 4 bar in einer zweiten Stufe eine Sicherheitskontrolle der Dichtigkeit des Systems, insbesondere des Behälters mittels der Überprüfung der Druckkonstanz, sowie eine Sicherheits­kontrolle der Werkzeugverriegelung durchgeführt wird, und daß anschließend daran in einer dritten Stufe ein Fluor-Inertgas-Gemisch in die Blasform eingeleitet wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitskontrollen bei einem Druck von ca. 3 bar durchgeführt werden.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß als Inertgas reiner Stickstoff in der ersten Blasstufe eingesetzt wird.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluor-Stickstoff-Gemisch der dritten Stufe einen Fluoranteil von weniger als 1 ,5 % besitzt.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß als Kunststoff Polyäthylen eingesetzt wird und daß die impermeable Innenschicht dementsprechend als fluoriertes Polyäthylen ausgebildet wird.