EP0164483B1

Method of producing a bone replacement material

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Expired 12 June 2004, 22.3 years ago.

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12 claims: 4 independent, 8 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung von Knochenersatzmaterial aus Kollagen enthaltendem Material und einer mineralischen Komponente, wobei das Kollagen enthaltende Material vernetzt wird. dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Lösung oder Dispersion von gereinigtem Kollagen verwendet wird, die mit der aus Apatit und/oder Hydroxylapatit und/oder Calciumphosphat-Keramik bestehenden mineralischen Komponente und einer eine partielle Vernetzung des Kollagens bewirkenden Menge eines Vernetzungsmittels gemischt wird. wobei die Menge des verwendeten Vernetzungsmittels so bemessen wird, daß es der Menge von weniger als 1 Gew.-% Formaldehyd, bezogen auf das Trockengewicht des Kollagens. äquivalent ist. derart, daß das Material nach Implantation im Körper keine unerwünschten Nebenwirkungen hervorruft und es seine Resorbierbarkeit und sein Absorptionsvermögen gegenüber Körperflüssigkeiten beibehält;und die Mischung lyophilisiert wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als mineralische Komponente Apatit, insbesondere gesinterte Hydroxylapatite bzw. Calciumphosphate mit einem Durchmesser von 20-1000 µm, vorzugsweise 50-300 µm verwendet werden.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von Kollagen zu mineralischer Komponente 1:2 bis 1:10, vorzugsweise 1:3 bis 1:5 beträgt.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3. dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Lösung oder Dispersion des gereinigten Kollagens mit den Körnern der mineralischen Komponente mischt, die Mischung lyophilisiert und das erhaltene Lyophilisat mit gasförmigem Vernetzungsmittel behandelt.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß man als gasförmiges Vernetzungsmittel gasförmigen Formaldehyd oder Äthylenoxid verwendet.
  6. 6
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Vernetzungsmittel einen gesättigten oder ungesättigten, mono- oder polyfunktionellen aliphatischen Aldehyd verwendet.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Aldehyd Formaldehyd, Glutaraldehyd oder Glyoxal verwendet.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 1, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß man zur partiellen Vernetzung des Kollagens Formaldehyd in einer Menge von 0,05-0,5 Gew.-%, bezogen auf das Trockengewicht des Kollagens, oder die äquivalente Menge von einem der anderen genannten Aldehyde verwendet.
  9. 9
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Vernetzungsmittel unsubstituierte oder substituierte Di- oder Trichlortriazine verwendet.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Kollagen, der mineralischen Komponente oder dem daraus hergestellten Material ein Antibiotikum zusetzt.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß man das Knochenersatzmaterial auf eine wabenförmige oder poröse Grundstruktur aus Kunststoff, Textil, Metall, Keramik, Kohlenstoffasergewebe oder Knochenzement aufschichtet.
  12. 12
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß man das Knochenersatzmaterial trocken oder naß, mit oder ohne Erwärmung mechanisch komprimiert.
Independent claims12