EP0133656A2

Method of capacitively reading coded cards and device for carrying out such a method.

Abstract

Die Sendeelektroden (12a, 12b) einer Lesevorrichtung werden dazu verwendet, ein Hochfrequenzsignal (f1, f1) über einen für eine Codekarte (1) vorgesehenen Schlitz an Empfangselektroden (12) auf der gegenüberliegenden Seite des Schlitzes zu übertragen, wobei das von den Empfangselektroden (12) empfangene Signal (f2) durch die Wirkung von Leitpunkten (2) auf der Codekarte (1) geändert wird. Hierbei soll eine größtmögliche Anzahl von Codekombinationen auf einer Codekarte (1) erreichbar sein und die Codekombination sollen durch Verwendung einer geringstmöglichen Anzahl von Sende-;Empfangselektrodenpaaren in der Lesevorrichtung sicher identifizierbar sein. Die Sendeelektroden (12a, 12b), die einander folgend in der Einschubrichtung der Codekarte (1) angeordnet sind, werden dazu verwendet, Signale (f1, f1) mit zueinander unterschiedlichen Phasen auszusenden. Die Codekarte (1) trägt Leitpunkte (2), die bei Einschieben der Codekarte (1) zwischen die Elektroden die verschiedene Phasen aufweisenden Signale (f1, f1) der Sendeelektroden (12, 12b) abwechselnd auf die Empfangselektrode (12) übertragen.

EP0133656A2, drawing sheet 1
Sheet 1 of 2

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9 claims: 1 independent, 8 dependent

  1. 1
    Verfahren zum kapazitiven Lesen von Codekarten, bei dem Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) eines Lesers (11) dazu verwendet werden, ein Hochfrequenzsignal über einen für eine Codekarte (1) vorgesehenen Schlitz an Empfangselektroden (12;13) auf der gegenüberliegenden Seite des Schlitzes zu übertragen, und bei dem sich das von den Empfangselektroden (12;13) empfangene Signal durch die Wirkung von Leitpunkten (2;3) auf der Codekarte (1) ändert, dadurch gekennzeichnet, daß von einander folgenden (zueinander benachbarten) Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) unterschiedliche Signale (f 1 , f 1 ) gesendet werden, daß die Signale (f1, f 1 ) durch Einschieben der Codekarte (1) zwischen die Elektroden mittels der Leitpunkte (2;3) der Codekarte (1) abwechselnd auf ein und dieselbe Empfangselektrode (12;13) übertragen werden, daß ein bestimmtes charakteristisches Merkmal jedes von der Empfangselektrode (12;13) empfangenen Signals (f 2 ), in dem sich die Signale (f 1 , f 1 ) der Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) unterscheiden, im Verhältnis zu einem der Sendesignale (f 1 bzw. f 1 ) überwacht wird und daß eine Änderung dieses überwachten charakteristischen Merkmals als auszulesender Leitpunkt (2;3) der Codekarte (1) gewährt wird.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die wechselweise unterschiedlichen Signale (f 1 , f 1 ) in der Phase voneinander unterscheiden, daß die Phase des von der Empfangselektrode (12;13) empfangenen Signals (f 2 ) im Verhältnis zur Phase eines der Sendesignale (f 1 bzw. f 1 ) überwacht und eine Phasenumkehr als auszulesender Leitpunkt (2;3) der Codekarte (1) gewertet wird.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Codekarte (1) während des Einschiebens in den Leser (11) mehrmals festgestellt wird und daß die den Code bildenden Leitpunkte (2) der Codekarte (1) während jeder Feststellung der Stellung der Codekarte (1) in einer Spalte quer zur Einschubrichtung der Codekarte (1) gelesen werden.
  4. 4
    Vorrichtung zum kapazitiven Lesen von Codekarten gemäß einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem Hochfrequenz-Generator, mehreren Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b), Empfangselektroden (12;13) gegenüber den Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) und einem zwischen den Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) und den Empfangselektroden (12;13) vorgesehenen Schlitz zum Einschieben einer Codekarte (1), wobei die Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) zum Senden eines Hochfrequenzsignals an den Generator angeschlossen sind und wobei ein kapazitiv zwischen den Elektroden übertragenes Signal durch die Wirkung von Leitpunkten (2;3) auf der Codekarte (1) änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale (f 1 , f 1 ) von einander folgenden (zueinander benachbarten) Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) wechselseitig unterschiedlich sind und daß beim Einschieben der Codekarte (1) zwischen die Elektroden (12a, 12b;13a, 13b bzw. 12;13) mittels der Leitpunkte (2;3) auf der Codekarte (1) die unterschiedlichen Signale (f 1 und f 1 ) der Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) abwechselnd auf die Empfangselektrode (12;13) übertragbar sind.
  5. 5
    Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Phasenumkehrstufe (7) vorgesehen ist und daß mittels der Phasenumkehrstufe (7) die Signale (f 1 , f 1 ) einander folgender (zueinander benachbarter) Sendeelektroden (12a, 12b;13a, 13b) in gegenphasige Signale umsetzbar sind.
  6. 6
    Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Leser (11) in Einschubrichtung der Codekarte (1) mit einander folgenden Elektroden (13) versehen ist, mit deren Hilfe in Verbindung mit einem entsprechend an der vorderen Kante der Codekarte (1) angeordneten Positionier-Leitpunkt (3) die Stellung der Codekarte (1) feststellbar ist, daß der Leser (11) in einer Spalte quer zur Einschubrichtung der Codekarte (1) mit Elektroden (12) zum Lesen der den Code bildenden Leitpunkte (2) bei jeder Feststellung der Stellung der Codekarte (1) versehen ist.
  7. 7
    Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächengröße und die Relativlage der Elektroden so gewählt ist, daß eine Auslesezone (A) der Positionier-Elektroden (13) schmaler ist als eine Auslesezone (B) der Elektroden (12) zum Lesen des Codes.
  8. 8
    Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangselektrode (12) einer Elektrode (12) zum Lesen des Codes einer mittleren Sendeelektrode (12a) gegenüber angeordnet ist und daß auf beiden Seiten der Sendeelektrode (12a) Sendeelektroden (12b) vorgesehen sind, deren Signale (f 1 ) gegenphasig zum Signal (f 1 ) der mittleren Sendeelektrode (12a) verlaufen.
  9. 9
    Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangselektroden (13) der Positionier-Elektroden, deren Flächengröße erheblich kleiner ist als die Flächengröße der Sendeelektroden (13a, 13b), in Einschubrichtung der Codekarte (1) gesehen gegenüber dem Bereich der vorderen Kante jeder folgenden Sendeelektrode (13a, 13b, 13a .....) angeordnet ist.