EP0064097A2

Method for digital input signal conversion for optical light guide transmission systems.

Abstract

Bei Lichtwellenleiter-Übertragungssystemen für digitale Signale ist wegen der Verwendung von binären Signalen zur Sicherstellung der empfangsseitigen Synchronisation eine Erhöhung der Redundanz bei der Signalübertragung erforderlich. Im Hinblick darauf wird für eine Umsetzung binärer Codewörter mit fünf Ziffern in binäre Codewörter mit sechs Ziffern eine Umsetzungsvorschrift angegeben, die einerseits von den fünfziffrigen Binärwörtern möglichst ähnlichen sechsziffrigen Binärwörtern und andererseits von symmetrischen invertierten Codewörtern Gebrauch macht. Dadurch ist eine vergleichsweise einfache Realisierung möglich.

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6 claims: 4 independent, 2 dependent

  1. 1
    Verfahren zum Umsetzen von digitalen Eingangssignalen aus einem ersten Binärcode mit 32 unterschiedlichen Codeworten mit jeweils fünf Binärziffern entsprechend 32 möglichen Amplitudenwerten in Ausgangssignale, die in einem zweiten Binärcode mit Codeworten aus sechs Binärziffern mit einem positiven und einem negativen Mode, wobei sich der Mode entsprechend der laufenden digitalen Summe am Ende des vorhergehenden Codewortes mit sechs Binärziffern ergibt, auftreten, dadurch gekennzeichnet , daß die 32 möglichen Amplitudenwerte (0...31) des Eingangssignals in zwei gleich große Bereiche mit jeweils 16 Codeworten unterteilt werden und dabei der erste Bereich die Amplitudenwerte zwischen einem geringsten Amplitudenwert (0) und einem ersten mittleren Amplitudenwert (15) und der zweite Bereich die Amplitudenwerte zwischen einem zweiten mittleren Amplitudenwert (16) und einem maximalen Amplitudenwert (31) umfaßt, daß die Codeworte für den positiven und den negativen Mode des Ausgangssignals des ersten Bereichs, so gewählt werden, daß sich eine möglichst große Übereinstimmung zwischen Eingangs- und Ausgangssignal ergibt und daß die Codeworte für den zweiten Bereich sich dadurch ergeben, daß für den niedrigsten Amplitudenwert des zweiten Bereichs das Codewort (49) für den positiven Mode dem invertierten Codewort (14) des negativen Mode des höchsten Amplitudenwertes des ersten Bereichs und das Codewort (49) für den negativen Mode dem invertierten Codewort (14) des positiven Mode des höchsten Amplitudenwertes des ersten Bereichs entspricht, daß für den zweitniedrigsten Amplitudenwert des zweiten Bereichs das Codewort (57) für den positiven Mode dem invertierten Codewort (6) des negativen Mode des zweithöchsten Am p litudenwertes des ersten Bereichs und das Codewort (17) für den negativen Mode dem invertierten Codewort (46) des positiven Mode des zweithöchsten Amplitudenwertes des ersten Bereichs entspricht, daß entsprechend die Codeworte für die weiteren Amplitudenwerte des zweiten Bereichs gebildet werden und daß schließlich für den höchsten Amplitudenwert des zweiten Bereichs das Codewort für den positiven Mode dem invertierten Codewort des negativen Mode des niedrigsten Amplitudenwertes des ersten Bereichs und das Codewort für den negativen Mode dem invertierten Codewort des positiven Mode des niedrigsten Amplitudenwertes des ersten Bereichs entspricht.
  2. 2
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß in beiden Bereichen für den niedrigsten und den höchsten Amplitudenwert jeweils die Codeworte für den positiven und den negativen Mode einander gleich sind.
  3. 3
    Verfahren nach Patentansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Umsetzung des Eingangssignals in das Ausgangssignal nach Tabelle 1 erfolgt.
  4. 4
    Verfahren nach Patentansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Rückumsetzung von sechsziffrigen in fünfziffrige Codewörter unter Anwendung der gleichen Zuordnung in umgekehrter Richtung erfolgt.
  5. 5
    Verfahren nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Rückumsetzung bei der Übertragung in ein ursprünglich nicht verwendetes sechsziffriges Codewort verfälschter Codewörter nach Tabelle 2 erfolgt.
  6. 6
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß in den Tabellen 1 und 2 die Reihenfolge der Bits sowohl innerhalb der Fünf- als auch der Sechs-Bit-Wörter vertauscht ist.