EP0013402B1

Siloxan-modified novolacs, their preparation and their use in the manufacturing of friction linings

Abstract

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EP0013402B1, drawing sheet 1
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Expired 21 December 1999, 26.8 years ago.

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9 claims: 1 independent, 8 dependent

  1. 1
    Ein Novolakrest enthaltendes Polysiloxan der Fotmel in der A gleich oder verschieden einen Novolakrest, eine C 1 -C 8 -Alkyl-, eine C 6 -C 12 -Aryl- und/oder eine C7-Cl2Alkylarylgruppe darstellt, wobei der Novolakrest mindestens einmal vorhanden sein muß, R gleich oder verschieden eine C 1 -C 8 -Alkyl-, eine C 6 -C 18 -Cycloalkylgruppe und/oder eine C 6 -C 12 -Aryl- und/oder C 7 -C 12 Alkylarylgruppe bedeutet und n Zahlen von 3 bis 100 darstellt.
  2. 2
    Verfahren zur Herstellung des Polysiloxans gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein C 1 -C 6 -Alkyloxi-, C 6 -C 12 -Aryloxi- und/oder C 7 -C 12 Alkylaryloxigruppen enthaltendes Polysiloxan mit einem Phenoi- und/oder Kresol-Formaldehydharz vom Novolaktyp in Gegenwart eines sauren Umesterungskatalysators bei Temperaturen von 110-180°C umsetzt, wobei das Polysiloxan in Mengen von 20-120 Gew.-Teilen bezogen auf 100 Gew.-Teile Novolak eingesetzt wird und man die entstehenden flüchtigen Anteile abdestilliert.
  3. 3
    Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsprodukt ein Polysiloxan der Formel einsetzt, in der B gleich oder verschieden einen C 1 -C 8 -Alkyl-, C 6 -C 12 -Aryl- oder einen C 7 -C 12 -Alkylaryl-Rest darstellt, R gleich oder verschieden einen C 1 - C 8 -Alkyl-, eine C 6 - C 18 -Cycloalkyl-, eine C 6 - C 12 -Aryl- und/oder eine C 7 -C 12 Alkylarylgruppe, n Zahlen von 3-100 darstellt.
  4. 4
    Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsprodukt ein Phenol- und/oder Kresol-Formaldehydharz vom Novolaktyp einsetzt, welches durch Umsetzung von Phenolen und/oder Kresolen mit wäßrigen Formaldehydlösungen im Molverhältnis 1 :1,05 bis 1 : 1,4 in Gegenwart eines sauren Katalysators in bekannter Weise hergestellt wird.
  5. 5
    Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzungstemperatur 130-170° C beträgt.
  6. 6
    Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Polysiloxan in Mengen von 30-80 Gew.-Teilen bezogen auf 100 Gew.-Teile Novolak eingesetzt wird.
  7. 7
    Verwendung der Verbindung gemäß Anspruch 1 zur Herstellung von Reibbelägen.
  8. 8
    Verwendung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibbelag hergestellt wird durch Mischen einer Verbindung gemäß Anspruch 1 mit einer formaldehydabspaltenden Verbindung, Erhitzen auf 140° bis 180° C und Formgebung gegebenenfalls unter einem Druck von 150 bis 250 bar.
  9. 9
    Verwendung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibbelag organische und/oder anorganische Füllstoffe enthält.