EP0000002B1

Tetrahydrofurane derivatives, processes for their preparation and their use as herbicides

Abstract

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EP0000002B1, drawing sheet 1
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Expired 1 June 1998, 28.3 years ago.

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5 claims: 2 independent, 3 dependent

  1. 1
    Tetrahydrofuran-Derivate der Formel I in welcher R 1 bis R 6 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, geradkettiges oder verzweigtes C 1-6 -Alkyl, C 102 -Hafogenalkyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, Alkoxyalkyl mit 1 oder 2 C-Atomen in jedem Alkylteil, sowie für jeweils gegebenenfalls durch Halogen, C 1-2 -Alkyl, C 1-2 -Alkoxy oder C 1-2 -Halogenalkyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl oder Benzyloxyalkyl mit 1 oder 2 C-Atomen im Alkylteil stehen, R 5 und R 6 auch gemeinsam für einen gesättigten carbocyclischen Ring mit insgesamt 3 bis 6 C-Atomen stehen, R 7 für Wasserstoff, geradkettiges oder verzweigtes C 1-6 -Alkyl, C 3-6 -Cycloalkyl, C 2-4 -Alkenyl, C 2-4 -Alkinyl, Alkoxyalkyl mit 1 bis 2 C-Atomen in jedem Alkylteil, sowie für jeweils durch Halogen, C 1-2 -Alkyl, C 1-2 -Alkoxy, oder C 1-2 -Halogenalkyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl oder Benzyloxyalkyl mit 1 oder 2 C-Atomen im Alkylteil steht, R^ und R 9 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, geradkettiges oder verzweigtes C 1-6 - Alkyl, C 2-4 -Alkenyl, C 2-4 -Alkinyl, C 3-6 -Cycloalkyl, C 1-4 -Alkoxy, sowie für jeweils gegebenenfalls durch Halogen, C 1-2 -Alkyl, C 1-2 -Alkoxy oder C 1-2 -Halogenalkyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl, Benzyl oder Benzyloxy stehen, R 10 für Wasserstoff, geradkettiges oder verzweigtes C 1-6 -Alkyl, C 2-4 -Alkenyl, C 2-4 -Alkinyl, C 1-2 - Halogenalkyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, sowie für gegebenenfalls durch Halogen, C 1-2 -Alkyl, C 1-2 -Alkoxy oder C 1-2 -Halogenalkyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl steht und Y für gegebenenfalls substituiertes Aryl mit 6 bis 10 C-Atomen steht, welches einen oder mehrere gleiche oder verschiedene der folgenden Substituenten tragen kann:die Halogene Fluor, Chlor oder Brom;Alkyl und Alkoxy mit jeweils 1 bis 4 C-Atomen;Halogenalkyl, Halogenalkoxy und Halogenalkylthio mit jeweils bis zu 4 C-Atomen und bis zu 5 Halogenatomen;gegebenenfalls durch Halogen, Alkyl und Alkoxy mit jeweils 1 bis 2 C-Atomen sowie Halogenalkyl mit bis zu 2 C-Atomen und bis zu 3 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, substituiertes Phenyl, Phenoxy oder Phenoxycarbonyl;Alkoxycarbonyl mit 1 bis 4 C-Atomen im Alkylteil;die Methylendioxy-Gruppe sowie den Tri-, Tetra- oder Pentamethylen-Rest;mit der Maßgabe, daß, falls Y für Phenyl steht, dieses substituiert sein muß, wenn R 1 bis R 10 Wasserstoff bedeuten.
  2. 2
    Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuran-Derivaten der Formel I;dadurch gekennzeichnet, daß man (a) Alkoholate von 2-Hydroxymethyl-tetrahydrofuran-Derivaten der Formel II in welcher R' bis R 9 die oben angegebene Bedeutung haben und M für ein Alkali- oder Erdalkalimetall steht, mit einer Verbindunq der Formel III in welcher R 10 und Y die oben angegebene Bedeutung haben und Z für Halogen den Mesylat- oder Tosylat-Rest steht, in an sich bekannter Weise, gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt, oder daß man (b) Diole der Formel IV in welcher R 1 bis R 10 und Y die oben angegebene Bedeutung haben, in an sich bekannter Weise in Gegenwart eines sauren Katalysators und gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels erhitzt;oder daß man (c) diejenigen Verbindungen der Formel in denen entweder R 1 und R 7 oder R 1 und R 4 oder R 4 und R 5 für Wasserstoff stehen, dadurch erhält, daß man Dihydrofuran-Derivate der Formeln Va, Vb und Vc und/oder in welchen R 1 bis R 10 und Y die oben angegebene Bedeutung haben, in an sich bekannter Weise in Gegenwart eines Katalysators und gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels mit Wasserstoff hydriert;oder daß man (d) diejenigen Verbindungen der Formel I, in denen R 1 , R 4 , R 5 und R 7 für Wasserstoff stehen, dadurch erhält, daß man Furan-Derivate der Formel VI in welcher R 2 , R 3 , R 6 , R 8 , R 9 , R 10 und Y die oben angegebene Bedeutung haben, in an sich bekannter Weise in Gegenwart eines Katalysators und gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels mit Wasserstoff hydriert.
  3. 3
    Herbizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Tetrahydrofuran-Derivaten gemäß Anspruch 1.
  4. 4
    Verwendung von Tetrahydrofuran-Derivaten gemäß Anspruch 1 zur Bekämpfung von unerwünschtem Pflanzenwachstum.
  5. 5
    Verfahren zur Herstellung von herbiziden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man Tetrahydrofuran-Derivate gemäß Anspruch 1 mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Mitteln vermischt.