DE69715019T2

Method and multi-purpose apparatus for dispensing and circulating fluid in wellbore casing

Abstract

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DE69715019T2, drawing sheet 1
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27 claims: 7 independent, 20 dependent

  1. 1
    Füll- und Zirkuliervorrichtung; die zum Befüllen eines Gehäuses und zum Zirkulieren von Fluid in dem Gehäuse betreibbar ist, wobei die Füll- und Zirkuliervorrichtung aufweist:einen Körper (19), der einen Strömungsweg (19a) dort hindurch besitzt;eine Dichtung (29) zum Dichten mit dem Gehäuse (32);wobei der Körper mindestens einen ersten Auslass (19c) für eine selektive Kommunikation zwischen dem Strömungsweg (19a) und der Innenseite des Gehäuse (32) besitzt, wobei der mindestens eine erste Auslass (19c) zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position steuerbar ist, zum Ermöglichen einer Fluidströmung von dem Strömungsweg (19a) in das Gehäuse (32) hinein über den mindestens einen ersten Auslass (19c) in der offenen Position, und zum Verhindern einer Fluidströmung durch den mindestens einen ersten Auslass (19c) und in das Gehäuse (32) hinein in der geschlossenen Position;wobei der Körper (19) mindestens einen zweiten Auslass (35a) für eine selektive Kommunikation zwischen dem Strömungsweg (19a) und der Innenseite des Gehäuses (32) besitzt, wobei der mindestens eine zweite Auslass (35a) zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position steuerbar ist, zum Ermöglichen einer Fluidströmung von dem Strömungsweg (19a) in das Gehäuse (32) hinein über den mindestens einen zweiten Auslass (35a) in der offenen Position, und zum Verhindern einer Fluidströmung durch den mindestens einen zweiten Auslass (35a) und in das Gehäuse (32) hinein in der geschlossenen Position.
  2. 2
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 1, die weiterhin eine obere Unteranordnung (20) aufweist, die mit einem Einlass des Körpers (19) verbunden ist, um den Körper mit dem Bohrgestell zu verbinden, wobei das Dichtelement eine Kappendichtung (29) ist.
  3. 3
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 2, wobei die obere Unteranordnung ein oberes Unterteil (20), ein erstes Abstandsteil (21), eine Verbinderkupplung 22, ein zweites Abstandsteil (23), einen oberen Kragen (24), verbunden eines mit dem anderen, aufweist.
  4. 4
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, wobei die obere Unteranordnung (20) einen Drehgestelldapter (17) für das Drehgestell aufweist.
  5. 5
    Füll- und Zirkulirvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin ein Schlammsicherheitsventil (34) zum Kontrollieren des Flusses des Fluids durch den Körper (19) aufweist.
  6. 6
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 5, wobei das Schlammsicherheitsventil (34) selektiv eine Fluidströmung steuert, um eine Fluidströmung von dem Strömungsweg (19a), über den mindestens einen zweiten Auslass (35a), gebildet in dem Körper (19) und in die Abdeckung (32) hinein, zu ermöglichen.
  7. 7
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, wobei das Schlammsicherheitsventil (34) mittels Druck betätigt ist.
  8. 8
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin eine Zementierkopfanordnung (47) aufweist, die mit dem Körper (19) verbunden ist.
  9. 9
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 8, wobei der Strömungsweg des Körpers eine zentrale, axiale Bohrung (19a) ist, die mit der Zementierkopfanordnung (53) verbunden ist, um den Boden der Gehäusefolge zu dichten.
  10. 10
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, wobei die Zementierkopfanordnung (47) ein Mitnehmerstangenventil (48) und eine Kugelabzweigvorrichtung (49), verbunden mit dem Mitnehmerstangenventil, aufweist.
  11. 11
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Kugelabzweiganordnung (49) eine Einlassdüse (49a) und eine Auslassdüse (49b), eine Pumpdüse (49c), eine Auslösekugelkammer (50) und eine Zugstiftanordnung (51) aufweist.
  12. 12
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 11, wobei eine Mehrzahl von Auslösekugeln (50a) innerhalb der Kugelabzweiganordnung (49) angeordnet ist.
  13. 13
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, wobei die Zugstiftanordnung eine Düse (51a), eine Endkappe (51b), verbunden mit der Düse (51a), und einen zurückziehbaren Zugstift (51c) aufweist.
  14. 14
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 13, wobei die Zugstiftanordnung weiterhin eine Betätigungseinrichtung zum Positionieren des Zugstifts (51c) durch eine Fernsteuerung aufweist.
  15. 15
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, die weiterhin einen Drehgestelladapter (17), verbunden mit der Zementierkopfanordnung zum Aufhängen des Werkzeugs von einem herkömmlichen Drehgestell aufweist, wobei der Drehgestelladapter so angepasst ist, um zu ermöglichen, dass Fluid dort hindurch und in das Füll- und Zirkulierwerkzeug gepumpt werden kann.
  16. 16
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin eine Schubplatteneinrichtung (53) zum Übertragen von Lastkräften auf das Gehäuse (32), um die Gehäusefolge in das Bohrloch (12) hinein zu drücken, aufweist.
  17. 17
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 16, die weiterhin eine Verriegelungsanordnung (57a) für die Schubplatteneinrichtung (53) aufweist.
  18. 18
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 17, die weiterhin ein geschlitztes Element (55) für die Verriegelungsanordnung (57a) aufweist.
  19. 19
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dichtung (29) eine Kappendichtung (29) ist, die zwischen einem Werkzeug (46) und dem Gehäuse (32) abdichtet.
  20. 20
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 19, wobei die Kappendichtung das obere Ende des Gehäuses (32) abdichtet.
  21. 21
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin eine Anordnung (6) aufweist, die so angepasst ist, um das Füll- und Zirkulierwerkzeug zu der Mitte des Gehäuses auszurichten.
  22. 22
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin eine Abstreiferstopfenanordnung zum Abstreifen des Innenseitendurchmessers des Gehäuses (32), und um den Boden der Gehäusefolge abzudichten, aufweist.
  23. 23
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Abstreiferstopfenanordnung aus einer Mehrzahl von abnehmbaren Abstreiferstopfen, verbunden mit dem Werkzeug, aufgebaut ist.
  24. 24
    Füll- und Zirkuliervorrichtung nach Anspruch 22 oder Anspruch 23, wobei die Abstreiferstopfenanordnung einen oberen Abstreiferstopfen (52a), lösbar mit dem Bodenabstreiferstopfen (52b) verbunden, aufweist.
  25. 25
    Vorrichtung, von einem Laufblock 1 herunterhängend, für Zementiervorgänge in einem Bohrlochgehäuse, wobei die Vorrichtung aufweist:eine obere Antriebsgestellanordung (3), angepasst so, um von dem Laufblock (1) angehoben und abgesenkt zu werden;eine Zementierkopfanordnung (47), verbunden mit der oberen Antriebsgestellanordnung (3);ein Füll- und Zirkulierwerkzeug (46) nach Anspruch 1, verbunden mit der Zementierkopfanordnung (47);und eine Abstreiferstopfenanordnung (52), die eine Mehrzahl von lösbaren Abstreiferstopfen, verbunden in Reihe mit dem Füll- und Zirkulierwerkzeug (46), zum Freigeben in das Gehäuse (32), um den Boden der Gehäusefolge abzudichten, aufweist.
  26. 26
    Vorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Zementierkopfanordnung ein Mitnehmerstangenventil (48) aufweist, das einen Einlass und einen Auslass besitzt, und ein Kugelzabweig-Hineinpump-T-Stück (49), verbunden mit dem Auslass des Mitnehmerstangenventils (48), aufweist, wobei das Kugelabzweig-Hineinpump-T-Stück eine Einlassdüse (49a), eine Auslassdüse (49b), eine Pumpdüse (49c), eine Auslasskugelkammer (50) und eine Zugstiftanordnung (51) aufweist.
  27. 27
    Verfahren zum Füllen und Zirkulieren von Fluid in ein Bohrlochgehäuse, herabhängend von einem Bohrgestellboden, und zum Zementieren der Gehäusefolge in dem Bohrloch, wobei das Verfahren aufweist:Verbinden eines Füll- und Zirkulierwerkzeugs (46) nach einem der Ansprüche 1 bis 18 an der Gestellanordnung des oberen Antriebs (3);Absenken der Gestellanordnung des oberen Antriebs so, dass das Füll- und Zirkulierwerkzeug oberhalb eines oberen Endes des Gehäuses (32), herabhängend von dem Bohrgestellboden, positioniert ist;Pumpen von Fluid durch den oberen Antrieb (3) über das Füll- und Zirkulierwerkzeug (46) und in die Gehäusefolge (32) hinein;Installieren einer Zementierkopfanordnung (47) und einer Abstreiferstopfenanordnung (52) an dem Füll- und Zirkulierwerkzeug (46);und Pumpen eines berechneten Fluidvolumens durch die Zementierkopfanordnung (47), um die Abstreiferstopfenanordnung (52) so zu aktivieren, um einen Abstreiferstopfen (52b) in die Gehäusefolge hinein zu drücken, um ein Zementieren des Gehäuses in das Bohrloch (32) hinein zu erleichtern.
Independent claims27