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DE68929040T2

Well tool control system and method

Abstract

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DE68929040T2, drawing sheet 1
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12 claims: 4 independent, 8 dependent

  1. 1
    Steuersystem für ein Bohrlochgerät, das unter Tage in einem fluidgefüllten Bohrloch angeordnet ist, um den Betrieb von einen Teil des Geräts bildenden Einrichtungen (20, 50, 68) zu steuern, welches System übertägige Signalerzeugungsmittel (18) für das Einleiten von Druckimpulsen in das Bohrlochfluid für die Übertragung durch dieses zu dem Gerät, Controllermittel (92, 93, 94, 95) in dem Gerät für das Erfassen der übertragenen Impulse und eine oder mehrere von den Controllermitteln gesteuerte und für die Steuerung des Betriebs der Einrichtungen angeschlossene Steuervorrichtungen (45, 53, 65, 76) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalerzeugungsmittel (18) für die Bildung jedes der Impulse als Niederdruckimpuls vorbestimmter Amplitude und Dauer und zur Bildung einer Mehrzahl unterschiedlicher Eingangsstimuli (P-1, P-2) aus diesen Impulsen ausgebildet sind, wobei jeder Eingangsstimulus eine zugeordnete durch die Amplitude und/oder Dauer des Impulses oder der Impulse, die ihn bilden, bestimmte Signatur hat, und daß die Controllermittel (92, 93, 94, 95) auf die Eingangsstimuli (P-1, P-2) reagierende Wandlermittel (92, 95) zum Erzeugen von für die jeweilige Signatur repräsentativen elektrischen Signalen umfassen, und daß ein Steuerschaltkreis (93, 94) für das Abfragen des Ausgangs der Wandlermittel vorgesehen ist, um zu bestimmen, ob ein signatur-repräsentatives Signal an ihnen vorhanden ist und, bei Erkennung eines solchen signaturrepräsentativen Signals, die Steuervorrichtung oder -vorrichtungen (45, 53, 65, 76) zu betätigen und damit die Einrichtungen (20, 50, 68) in Abhängigkeit davon zu betätigen.
  2. 2
    Steuersystem nach Anspruch 1, bei dem die Wandlermittel (92, 95) auf Eingangsstimuli reagieren, die jeweils die Form mindestens eines Niederdruckimpulses vorbestimmter Dauer haben.
  3. 3
    Steuersystem nach Anspruch 2, bei dem die Wandlermittel (92, 95) auf Eingangsstimuli reagieren, die jeweils die Form mindestens zweier Niederdruckimpulse von jeweils vorbestimmter Dauer haben.
  4. 4
    Steuersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die oder jede Steuervorrichtung (45, 53, 65, 76) ein elektrisch betätigtes Ventil umfaßt.
  5. 5
    Bohrlochgerät mit einem Steuersystem nach Anspruch 4, bei dem die Einrichtungen ein hydraulisch betätigtes Ventil (20), eine Arbeitsmediumquelle (42) mit einem Druck im wesentlichen gleich dem hydrostatischen Druck des Bohrlochfluids, und mindestens ein Pilotventil (50, 68) für die Zufuhr des Arbeitsfluids zu dem hydraulisch betätigten Ventil (20) umfassen, wobei das oder jedes Pilotventil von dem elektrisch betätigten Ventil oder Ventilen (45, 53, 65, 76) gesteuert ist.
  6. 6
    Bohrlochgerät nach Anspruch 5, bei dem das hydraulisch betätigte Ventil (20) ein auf Druck reagierendes, eine auf Druck reagierende Oberfläche (40) aufweisendes Glied (23) umfaßt, das aus einer ersten Position unter dem Einfluß des Arbeitsmediums in eine zweite Position beweglich ist.
  7. 7
    Bohrlochgerät nach Anspruch 6, ferner umfassend eine Niederdruckkammer (57), ausgebildet zur Aufnahme eines diskreten Volumens des Arbeitsmediums während der Verschiebung des auf Druck reagierenden Gliedes (23) zurück in seine erste Position.
  8. 8
    Bohrlochgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem das hydraulisch betätigte Ventil (20) Teil eines Bohrlochtestsystems ist.
  9. 9
    Verfahren zum Steuern des Betriebs von einen Teil eines Bohrlochgeräts, das sich unter Tage in einem fluidgefüllten Bohrloch befindet, bildenden Einrichtungen, welches Verfahren das übertägige Erzeugen von Druckimpulsen in dem Bohrlochfluid für Übertragung durch dieses zu dem Gerät, Erfassen der übertragenen Impulse in dem Gerät und das Steuern der Einrichtungen in Reaktion auf die erfaßten Impulse umfaßt, und dadurch gekennzeichnet ist, daß:Der Erzeugungsschritt die Bildung jedes der Impulse als Niederdruckimpuls vorbestimmter Amplitude und Dauer und die Bildung einer Mehrzahl unterschiedlicher Eingangsstimuli (P-1, P-2) aus den Impulsen umfaßt, wobei jeder Stimulus eine zugeordnete, durch die Amplitude und/oder Dauer des Impulses oder der Impulse, die ihn bilden, Signatur aufweist, und der Erfassungs- und Steuerschritt das Empfangen der Eingangsstimuli (P-1, P-2) an dem Bohrlochgerät und ihre Umsetzung in für solche Signaturen repräsentative elektrische Ausgangssignale, das Abfragen der Ausgangssignale zur Bestimmung, ob ein signatur-repräsentatives Signal erzeugt wird und, bei Erfassung eines solchen signatur-repräsentativen Signals, die Betätigung der Einrichtungen in Abhängigkeit davon umfaßt.
  10. 10
    Verfahren nach Anspruch 9, umfassend das Erzeugen eines jeden solchen Eingangsstimulus als mindestens ein Niederdruckimpuls vorbestimmter Dauer.
  11. 11
    Verfahren nach Anspruch 10, umfassend das Erzeugen jedes solchen Eingangsstimulus als mindestens zwei Niederdruckimpulse von jeweils vorbestimmter Dauer.
  12. 12
    Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem die Einrichtungen ein hydraulisch betätigtes Teil eines Bohrlochtestsystems bildendes Ventil ist.