DE68917522T2

Routing method for fast packet switching systems

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6 claims: 2 independent, 4 dependent

  1. 1
    Leitweglenkungsverfahren für ein Koppelnetz eines schnellen Paketvermittlungssystems, bei dem das Koppelnetz eine Anzahl aufeinanderfolgender Stufen umfaßt so, daß eine Anzahl alternativer Verbindungswege zwischen einem beliebigen Eingang und einem beliebigen Ausgang des Koppelnetzes zur Verfügung stehen, und bei dem dem Koppelnetz eine dezentralisierte Steuerungsstruktur zugeordnet ist, die aus einer Vielzahl von Verarbeitungseinheiten zusammengesetzt ist, die die Wegesuche in der Ebene des virtuellen Anrufs handhaben, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige dieser Verarbeitungseinheiten, die jeweils einer Gruppe von Eingängen/Ausgängen des Koppelnetzes zugeordnet sind, Bandbreitenbelegungsdaten von Zwischenstufenverbindungen, die von den Eingängen der Gruppe her erreichbar sind und zwischen den Eingängen und einer Stufe, an der es eine Maximalzahl von alternativen Wegen gibt, eingeschlossen sind, bzw. Bandbreitenbelegungsdaten der Zwischenstufenverbindungen, die zu den Ausgängen der Gruppe führen und zwischen jener Stufe und den Ausgängen der Gruppe eingeschlossen sind, speichern, wobei man diese Daten jedesmal dann fortschreibt, wenn ein neuer Anruf hindurchgelegt wird;und daß, wenn ein virtueller Anruf hindurchzulegen ist, die dem Eingang bzw. dem Ausgang, der an der Verbindung beiteiligt ist, zugeordneten Verarbeitungseinheiten jeweils auf der Basis des fortgeschriebenen Zustands der Bandbreitenbelegung und der Bandbreitenerfordernisse des neuen Anrufs eine Kostenfunktion der Verbindung entlang dem Teil jedes möglichen Verbindungswegs, der zwischen dem Eingang und der Stufe enthalten ist, in der es die maximale Zahl alternativer Wege gibt, bzw. für den Teil jedes Leitwegs, der zwischen dieser Stufe und dem Ausgang eingeschaltet ist, auswerten, wobei die Ergebnisse der von diesen Einheiten durchgeführten Auswertungen miteinander in einer dieser Einheiten kombiniert werden, die eine globale Kostenfunktion der einzelnen Verbindungswege bestimmt und die Anrufe auf denjenigen Weg leitet, der die Minimum-Kostenfunktion aufweist.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der invertierten Werte der auf jeder Zwischenstufenverbindung verfügbaren Bandbreite als Kostenfunktion zum Bestimmen der durch die einzelnen Leitwege eingeführten Verzögerung berechnet wird, und der Anruf entlang demjenigen Weg gelegt wird, der die minimalste Verzögerung aufweist.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der auf jeder Zwischenstufenverbindung verfügbaren Bandbreiten als Kostenfunktion berechnet wird und der Anruf auf dem Weg gelegt wird, der die restliche Bandbreitenverfügbarkeit minimalisiert.
  4. 4
    System zur schnellen Paketvermittlungskommunikation, mit einer Mehrzahl von Schaltknoten, die jeweils ein aus Koppelelementen (SE) aufgebautes Koppelnetz, das in einer solchen Anzahl von Stufen organisiert ist, daß eine Anzahl alternativer Wege zwischen jedem Eingang und jedem Ausgang zur Verfügung steht, und eine verteilte Steuerungsstruktur (CD) mit einer Vielzahl von Verarbeitungseinheiten (UC1- 1...UC3-16), die die Wegesuche in der Ebene des virtuellen Anrufs steuern, umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Gruppe der Verarbeitungseinheiten (UC1-16, UC3-16), die jeweils einer Gruppe von Eingängen/Ausgängen des Koppelnetzes zugeordnet sind, dazu ausgestattet ist, bei jedem neuen hindurchgeleiteten Anruf Bandbreitenbelegungsdaten von Zwischenstufenverbindungen, die von den Eingängen der betreffenden Gruppe aus erreichbar sind und zwischen diesen Eingängen und einer Stufe, in der es eine Maximalzahl alternativer Wege gibt, eingeschlossen sind, bzw. von den Verbindungen, die zu den Ausgängen der betreffenden Gruppe führen und zwischen dieser Stufe und den Ausgängen eingeschlossen sind, zu speichern und fortzuschreiben;und daß, wenn ein virtueller Anruf hindurchzulegen ist, die dem in den Anruf einbezogenen Eingang bzw. Ausgang zugeordneten Verarbeitungseinheiten Auswertungseinrichtungen enthalten, die auf der Basis des fortgeschriebenen Bandbreitenbelegungszustands und der Bandbreitenerfordernisse des neuen Anrufs eine partielle Kostenfunktion der Verbindung für den Teil jedes möglichen Leitwegs auswerten, der zwischen dem Eingang und der Stufe eingeschaltet ist, in der es die Maximalzahl alternativer Wege gibt, bzw. für den Teil jedes Leitwegs, der zwischen dieser Stufe und dem Ausgang eingeschaltet ist;wobei eine dieser Einheiten (UC1-16, UC3-16) von der anderen Einheit die partielle Kostenfunktion empfängt, sie mit der von ihr selbst berechneten partiellen Kostenfunktion kombiniert, um eine globale Kostenfunktion für die Verbindung auszuwerten, und den Anruf auf den Weg legt, der die minimale Kostenfunktion aufweist.
  5. 5
    System nach Anspruch 4, bei dem das Koppelnetz in eine Anzahl von Eingangs/Ausgangs-Abteilungen (PE1...PU8) unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Abteilung (PE1...PU8) eine Verarbeitungseinheit (UC1-16, UC3-16) vorhanden ist, die die Bandbreitenbelegungsdaten speichert und die partielle Kostenfunktion mindestens für die Zwischenstufenverbindungen auswertet, die in der betreffenden Abteilung eingeschlossen sind.
  6. 6
    System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einer Eingangs-Abteilung (PE) zugeordnete Verarbeitungseinheit (UC1-16) die partielle Kostenfunktion bis zu einer ersten Stufe der Ausgangs-Abteilung (PU) auswertet und von der der letzteren zugeordneten Verarbeitungseinheit die partiellen Kostenfunktionen empfängt, die sich auf die in der Ausgangs- Abteilung eingeschlossenen Verbindungsteile beziehen.