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DE3689618T2

Magnetic-polymer particles.

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Projected expiry passed 3 October 2006, 20 years ago.

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23 claims: 10 independent, 13 dependent

  1. 1
    Verfahren zur Herstellung von magnetischen Polymerteilchen, bei dem man:(a) eine wäßrige Lösung von Übergangsmetallionen, die in der Lage sind, zur Bildung eines magnetischen Präzipitats zu reagieren und einem Polymer, das zugängliche Koordinationsstellen aufweist, in Anteilen, die zur Herstellung eines resuspendierbaren Produktes angepaßt sind, herstellt, mit der Maßgabe, daß das Polymer kein Polysaccharid oder Derivat davon ist;(b) die Metallionen in Gegenwart des Polymers zur Bildung eines magnetischen Präzipitats, das magnetische Polymerteilchen enthält, umsetzt;und (c) die magnetischen Polymerteilchen zurückgewinnt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die wäßrige Lösung eine niedrige Ionenstärke besitzt, die angepaßt ist, um die Bildung einer stabilen Suspension zu ermöglichen.
  3. 3
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, das weiterhin den Schritt (d) Abfiltrieren der Suspension durch ein Filter mit Poren von höchstens 0,44 um Durchmesser, einschließt.
  4. 4
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das weiterhin den Schritt (e) Umsetzen der magnetischen Polymerteilchen mit einer für das Polymer spezifischen bifunktionellen Verbindung, einschließt.
  5. 5
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin enthaltend den Schritt (e) Umsetzung der magnetischen Polymerteilchen mit einer bifunktionellen Verbindung, die zur Bildung von überwiegend intra-partikulären Bindungen angepaßt ist, wobei die bifunktionelle Verbindung terminale Gruppen aufweist, die aus der Gruppe bestehend aus Arylnitrenen, Imidoester, N-Hydroxysuccinimidester, 2-Diazo-3,3,3-trifluoropropionat, Maleimiden, Pyridyldisulfiden, Halogennitrobenzolen, Isothiocyanaten, Halogensulfonaten, aktiven Halogenen und aktiven Aldehyden ausgewählt ist.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das weiterhin den Schritt (f) Umsetzung der magnetischen Polymerteilchen sowohl mit einer bifunktionellen Verbindung, die zur Bildung von überwiegend extra-partikulären Bindungen angepaßt ist, wobei die bifunktionelle Verbindung terminale Gruppen aufweist, die aus der Gruppe bestehend aus Arylnitrenen, Imidoester, N-Hydroxysuccinimidester, 2-Diazo-3,3,3-trifluaropropionat, Maleimiden, Pyridyldisulfiden, Halogennitrobenzolen, Isothiocyanaten, Halogensulfonaten, aktiven Halogenen und aktiven Aldehyden ausgewählt ist, als auch mit einem biofunktionellen Ligand ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Antigenen, Antikörper, Lektinen, Avidin, Biotin, Staphylococcus-Protein A (SPA), Enzymen, Serumproteinen, C1q, Komplementproteinen und Rheumafaktor, umfaßt.
  7. 7
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiterhin enthaltend den Schritt (f) Umsetzung der magnetischen Polymerteilchen mit sowohl einem aktivierenden Mittel ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus wasserlöslichen Carbodiimiden, Glutaraldehyd, Cyanhalogeniden, Periodaten und Tanninsäure, als auch einem biofunktionellen Ligand ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Antigenen, Antikörper, Lektinen, Avidin, Biotin, Staphylococcus-Protein A (SPA), Enzymen, Serumproteinen, C1q, Komplementproteinen und Rheumafaktor.
  8. 8
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das Polymer aus der Gruppe bestehend aus synthetischen Proteinen, natürlichen Proteinen, Polyaminosäuren, Carboxypolyalkylen, Alkoxypolyalkylen, Aminopolyalkylen, Hydroxypolyalkylen, Sulfoxypolyalkylen, Carboxypolyalkylenen, Alkoxypolyalkylenen, Aminopolyalkylenen, Hydroxypolyalkylenen, Sulfoxypolyalkylenen, Polysilanen, Polyphosphinen und Copolymeren davon ausgewählt ist.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Polymer oxysäure-funktionelle Gruppen enthält, die zugängliche Koordinationsstellen besitzen.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das Polymer ein Protein ist, das zugängliche Koordinationsstellen besitzt.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem die Übergangsmetallionen aus der Gruppe bestehend aus jenen ausgewählt sind, die Copräzipitate bilden, welche mindestens ein ungepaartes Elektron und eine Spinel- oder inverse Spinelstruktur besitzen.
  12. 12
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Obergangsmetallionen ein Paar von Ionen umfassen, ausgewählt aus der Gruppe Co(II) + Ga(III) Ga(III) + Er(III) Co(II) + Ru(III) Ga(III) + Ru(III) Co(II) + Mn(II) Ga(III) + Mn(II) Ga(III) + V(III) Co(II) + V(III) Ga(III) + Mo(V) Ga(III) + Fe(III) V(III) + Fe(III) Mn(II) + Ru(III) V(III) + Mn(II) Co(II) + Mo(V) Cr(III) + Ga(III) Cr(III) + Mn(II) Er(III) + Ru(III) Er(III) + Co(II) Mn(II) + Er(III) Cr(III) + Fe(II).
  13. 13
    Resuspendierbare magnetische Polymerteilchen enthaltend das Reaktionsprodukt aus einer wasserlöslichen Form von Eisen und einem wasserlöslichem Polymer, welches zugängliche Koordinationsstellen aufweist, mit der Maßgabe, daß das wasserlösliche Polymer kein Polysaccharid oder Derivat davon ist.
  14. 14
    Magnetische Polymerteilchen nach Anspruch 13, worin das Polymer ausgewählt ist aus der Gruppe von synthetischen Proteinen, natürlichen Proteinen, Polyaminosäuren, Carboxypolyalkylen, Alkoxypolyaikylen, Aminopolyalkylen, Hydroxypolyalkylen, Sulfoxypolyalkylen, Carboxypolyalkylenen, Alkoxypolyalkylenen, Aminopolyalkylenen, Hydroxypolyalkylenen, Sulfoxypolyalkylenen, Palysilanen, Poiyphosphinen und Copolymeren davon.
  15. 15
    Verfahren zur Herstellung von ferromagnetischen Polymerteilchen, bei dem man:(a) eine wäßrige Lösung von Eisen, das in der Lage ist zur Bildung eines magnetischen Präzipitates zu reagieren und einem Polymer, das verfügbare Koordinationssteilen aufweist, herstellt, mit der Maßgabe, daß das Polymer kein Polysaccharid oder Derivat davon ist;(b) einen stöchiometrischen Überschuß einer starken Base zugibt;(c) die Lösung rührt;(d) die magnetischen Polymerteilchen präzipitieren läßt;und (e) die magnetischen Polymerteilchen zurückgewinnt.
  16. 16
    Verfahren zur Bestimmung einer vorgegebenen Spezies, bei dem man:(a) eine wäßrige Lösung von Übergangsmetallionen, die in der Lage sind, zur Bildung eines magnetischen Präzipitates zu reagieren und einem Polymer, herstellt, das zugänglich Koordinationsstellen aufweist, in Anteilen, die zur Bildung von resuspendierbaren Teilchen angepaßt sind, mit der Maßgabe, daß das Polymer kein Polysaccharid oder Derivat davon ist;(b) die Metallionen in Gegenwart des Polymers zur Bildung eines magnetischen Präzipitates, das magnetische Polymerteilchen enthält, umsetzt;(c) die magnetischen Polymerteilchen zurückgewinnt;(d) die magnetischen Polymerteilchen in einer wäßrigen Lösung resuspendiert;(e) die magnetischen Polymerteilchen sowohl mit einer bifunktionellen Verbindung, die zur Bindung von überwiegend extra-partikulären Bindungen geeignet ist, als auch mit einem biofunktionellen Ligand umsetzt, wobei der biofunktionelle Ligand in seiner Bindungseigenschaft spezifisch für die vorbestimmte Spezies ist;(f) eine Mischung, die eine unbekannte Menge der vorbestimmten Spezies enthält, mit einer Suspension aus den magnetischen Polymerteilchen, die den biofunktionellen Liganden enthalten, in Kontakt bringt und dadurch bewirkt, daß sich der biofunktionelle Ligand an die vorbestimmten Spezies bindet;(g) die Mischung durch ein magnetisches Filter mit einem magnetischen Feld schickt, wobei das Filter angepaßt ist, um die magnetischen Polymerteilchen zurückzuhalten;(h) das magnetische Feld vom Filter nimmt und die zurückgehaltenen magnetischen Polymerteilchen eluiert;und (i) die eluierten magnetischen Polymerteilchen durch eine vorgewählte analytische Methode analysiert, die angepaßt ist, die gewünschten Daten relativ- zur vorbestimmten Spezies zu ergeben.
  17. 17
    Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die bifunktionelle Verbindung terminale Gruppen aufweist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Arylnitrenen, Imidoester, N-Hydroxysuccinimidester, 2-Diazo-3,3,3-trifluoropropionat, Maleimiden, Pyridyldisulfiden, Halogennitrobenzolen, Isothiocyanaten, Halogensulfonaten, aktiven Halogenen und aktiven Aldehyden.
  18. 18
    Bestimmungsverfahren nach einem der Ansprüche 16 und 17, in dem der biofunktionelle Ligand aus der Gruppe bestehend aus Antigenen, Antikörper, Lektinen, Avidin, Biotin, Staphylococcus-Protein A (SPA), Enzymen, Serumproteinen, C1q, Komplementproteinen und Rheumafaktor ausgewählt ist.
  19. 19
    Bestimmungsverfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18, in dem der biofunktionelle Ligand ausgewählt ist, um die Hälfte eines Bindungspaares, ausgewählt aus der Gruppe von Antigenen und ihren Antikörpern, Haptenen und ihren Antikörpern, Hormonen und ihren Rezeptoren, Vitaminen und ihren Rezeptoren, Toxinen und ihren Rezeptoren, Drogen und ihren Rezeptoren und Enzymen und ihren Kofaktoren zu ergeben.
  20. 20
    Verfahren zur Herstellung von magnetischen Polymerteilchen, bei dem man:(a) eine erste wäßrige Lösung, die mindestens zwei Spezies von Übergangsmetallionen enthält, die in der Lage sind, miteinander zur Bildung eines magnetischen Präzipitates zu reagieren und ein Polymer, das eine biofunktionelle Aktivität aufweist und zugängliche Koordinationsstellen aufweist, in Anteilen, die zur Bildung eines resuspendierbaren Präzipitatproduktes mit biofunktioneller Aktivität angepaßt sind, miteinander kombiniert, mit der Maßgabe, daß das Polymer kein Polysaccharid oder Derivat davon ist;(b) die Übergangsmetallionen in Gegenwart des Polymers zur Bildung eines magnetischen Präzipitats umsetzt, das einen Komplex dieser Metalle und des biofunktionellen Polymers enthält;(c) das magnetische Präzipitat aus der ersten Lösung zurückgewinnt.
  21. 21
    Resuspendierbare magnetische Polymerteilchen nach Anspruch 13 und 14 zur Verwendung in der Analyse und Biologie.
  22. 22
    Resuspendierbare magnetische Polymerteilchen nach Anspruch 13 und 14 zur Verwendung auf den Gebieten der Medizin und Diagnose.
  23. 23
    Resuspendierbare magnetische Polymerteilchen nach Anspruch 13 und 14 zur Verwendung als Kontrastmittel in der NMR-Diagnostik.
Independent claims23