AT404935B

Coating glass involving coating with an incompletely oxidized undercoat

Abstract

This record has no abstract on file.

AT404935B, drawing sheet 1
Sheet 1 of 3

Term

Term ended

Expired 26 August 2011, 15.1 years ago.

  1. Priority
  2. Filed
  3. Granted
  4. Expired
  5. Today

21 claims: 8 independent, 13 dependent

  1. 1
    Patentansprüche 1. Verfahren zur Formung einer Beschichtung, die eine pyrolytisch gebildete Oxidschicht auf einem verschiebbaren heißen Glassubstrat durch Kontaktieren des Substrats mit Beschichtungsvorläufermaterial in Gegenwart von Sauerstoff umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Oxidschicht als Unterschicht pyrolytisch in einem unvollständig oxidierten Zustand durch Kontaktieren des Substrats in einer Beschichtungskammer mit Beschichtungsvorläufermaterial in Gegenwart von molekularem Sauerstoff in für die vollständige Oxidation des Unterschichtmaterials ungenügender Menge auf dem Substrat geformt und daß die Unterschicht mit einer oberen Beschichtungsschicht überzogen wird, während sie sich immer noch in einem unvollständig oxidierten Zustand befindet, und während das Substrat immer noch heiß ist, wodurch die Unterschicht in einem unvollständig oxidiertem Zustand gehalten wird.
  2. 2
    Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Unterschicht- bzw. Grundbeschichtungsvorläufermaterial mit einer Oberseite eines heißen Glassubstrats aus frisch gebildetem Flachglas in Kontakt gebracht wird. AT 404 935 Β
  3. 3
    Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Beschichtungskammer durch eine reduzierende Atmosphäre umgeben wird.
  4. 4
    Verfahren gemäß den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsvorläufermaterial mit einer Oberseite eines heißen Floatglassubstrats in einer Beschichtungskammer in Kontakt gebracht wird, welche Beschichtungskammer in der Float-Kammer, in welcher das Floatglas hergestellt wird, angeordnet ist.
  5. 5
    Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterschichtvorläufermaterial das Glas an einer Stelle entlang der Float-Kammer bei einer Temperatur kontaktiert, die wenigstens 50’C und vorzugsweise wenigstens 100’C höher als die Temperatur ist, mit der das Glas aus der FloatKammer austritt, wenn keine Beschichtung darin gebildet ist.
  6. 6
    Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat die Beschichtungskammer mit einer Temperatur von wenigstens 400’C erreicht.
  7. 7
    Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterschichtvorläufermaterial erstmals das Glas kontaktiert, wenn das Glas eine Temperatur von wenigstens 650’C hat.
  8. 8
    Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Luft der Beschichtungskammer zugeführt wird, um Sauerstoff einzutragen.
  9. 9
    Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Unterschichtvorläufermaterial aus einer Silizium enthaltenden Verbindung ausgewählt ist.
  10. 10
    Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterschichtvorläufermaterial ein Silan ist.
  11. 11
    Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Silan enthaltende Unterschichtvorläufermaterial innig mit molekularem Sauerstoff vermischt wird, bevor es mit dem Glas in Kontakt kommt.
  12. 12
    Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß Silan als Beschichtungsvorläufermaterial zu der Beschichtungskammer in Dampfphase in einem kräftigen Inertträgergasstrom gefördert wird und molekularer Sauerstoff in den Silan enthaltenden Trägergasstrom, bevor er die Beschichtungskammer erreicht, eingetragen wird.
  13. 13
    Verfahren gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Stickstoff als wesentliches Inertträgergas verwendet wird.
  14. 14
    Verfahren gemäß Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß Wirbelströmung in den Trägergasstrom eingebracht wird, um eine innige Mischung des Trägergases und des Silans sicherzustellen.
  15. 15
    Vefahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherstellung der innigen Mischung des Silan enthaltenden Trägergases und des molekularen Sauerstoffs eine Wirbelströmung in den Trägergasstrom nach der Einbringung des molekularen Sauerstoffs darin induziert wird.
  16. 16
    Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Silan als Unterschichtvorläufermaterial in die Beschichtungskammer mit einem Partialdruck von zwischen 0,1 % und 1,5 % eingebracht wird.
  17. 17
    Verfahren gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß Silan als Unterschichtvorläufermaterial in die Beschichtungskammer mit einem Partialdruck von zwischen 0,1 % und 0,4 % eingebracht wird.
  18. 18
    Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Schritte zum Begrenzen des Hitzeenergietransfers auf das Unterschichtvorläufermaterial, sobald es sich auf das Glas AT 404 935 Β zubewegt, unternommen werden.
  19. 19
    Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterschichtvorläufermaterial über wenigstens einen Schlitz zugeführt wird, der sich oder die sich quer über wenigstens einen Teil der Breite des Glassubstrats erstrecken.
  20. 20
    Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterschichtvorläufermaterial das Glas innerhalb dieser Beschichtungskammer kontaktiert, wobei die Kammer durch die Substratbahn und eine nach unten geneigte Öffnungshaube begrenzt ist und worin die Beschichtungskammer um im wesentlichen ihre gesamte Außenfläche abgesaugt wird.
  21. 21
    Verfahren gemäß Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Absaugen einen nach innen gerichteten Fluß aus Umgebungsatmosphäre induziert, die im wesentlichen die gesamte Außenfläche der Beschichtungskammer umgibt.
Independent claims21