AT398026B

Method for producing at least two-layered articles.

Abstract

For the production of articles having at least one layer of leather or leather-like material and a positively connected with this situation layer of plastic, is placed in a mold cavity at least one layer of leather or leather-like material on at least one of the mold walls adjacent one and after which in the mold cavity a plastic in a flowable state or in flowable made state brings. Finally läss the plastic in order to achieve at least the positive connection with the layer of leather or leather-like material in this at least partially penetrate and cover the peripheral edges of the layer of leather or leather-like material.

AT398026B, drawing sheet 1
Sheet 1 of 10

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Expired 15 April 2005, 21.4 years ago.

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19 claims: 2 independent, 17 dependent

  1. 1
    Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, die wenigstens eine Lage aus flächigem Werkstoff und eine mit dieser Lage verbundene Lage aus Kunsttoff aufweisen, wobei man die Lage aus flächigem Werkstoff in einen Formhohlraum an wenigstens einer der Formwände anliegend einbringt, die in den Formhohlraum eingelegte Lage aus flächigem Werkstoff vorzugsweise durch Anlegen von Unterdrück insbesondere im Bereich der Umfangsränder der Lage an einer Wand des Formhohlraumes festhält und in den Formhohlraum einen Kunststoff in fließfähigem Zustand oder in festem Zustand, vorzugsweise als Vorformling, den man wenigstens im Bereich seiner Oberfläche in einen plastischen Zustand überführt, einbringt, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Formhohlraum als Lage aus flächigem Werkstoff einen Zuschnitt aus Leder oder lederähnlichem Werkstoff einbringt, dessen Umrißform der Umrißform der Außenränder des herzustellenden Gegenstandes entspricht, und dessen Ränder innerhalb des Formhohlraumes angeordnet werden, daß man den Kunststoff zu seiner Verbindung mit der Lage aus Leder oder lederähnlichem Werkstoff in diese teilweise eindringen läßt und daß man den Kunststoff um die Außenränder der Lage aus Leder oder lederähnlichem Werkstoff diese abdeckend herumformt.
  2. 2
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Kunststoff in den Formhohlraum durch Spritzgießen einbringt.
  3. 3
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Kunststoff in den Formhohlraum durch Spritzpressen oder Spritzprägen einbringt.
  4. 4
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man einen durch Erwärmung fließfähig gemachten Kunststoff in den Formhohlraum einbringt.
  5. 5
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen vernetzbaren Kunststoff in Form eines fließfähigen Präpolymeren oder Monomeren in den Formhohlraum einbringt.
  6. 6
    Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Formhohlraum einen thermoplastischen Kunststoff einbringt.
  7. 7
    Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man den thermoplastischen Kunststoff mit einer Temperatur zwischen 100 und 300°C, vorzugsweise 200°C, einbringt.
  8. 8
    Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Anwendung des Spritzgießverfahrens einen Druck im Formhohlraum von 100 bis 1000 bar anwendet.
  9. 9
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man der Lage aus Leder oder lederähnlichem Werkstoff beim Einlegen in den Formhohlraum die im fertigen Gegenstand vorliegende Form erteilt.
  10. 10
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lage aus Leder oder lederähnlichem Werkstoff mit einem Lederhärtungsmittel oder Flexibilisierungsmittel vorbehandeit.
  11. 11
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis tü, dadurch gekennzeichnet daß man die Lage aus Leder oder lederähniichem Werkstoff mit einem Haftvermittler, der dem zu verarbeitenden Kunststoff angepaßt ist vorbehandelt.
  12. 12
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Formhohlraum vorzugsweise nacheinander in verschiedene Bereiche unterschiedliche Kunststoffe z.B. Kunststoffe unterschiedlicher Elastizität und/oder Farbe einbringt. AT 398 026 Β
  13. 13
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß man den Kunststoff beim Einbringen in die Form zur Bildung von Anschlußteilen, Schließen od. dgl. zu einem räumlichen Gebilde formt.
  14. 14
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß man insbesondere bei der Herstellung von Riemen, besonders Uhrbändern, den Kunststoff zu einer quer zur Längserstrekkung des Riemens verlaufenden Öse formt.
  15. 15
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß man den Kunststoff an einem Ende des Riemens zu einer Schließe und am anderen Ende zu einem Schließengegenstück formt.
  16. 16
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß man die Temperatur der Form konstant hält, wobei eine Temperatur von 120°C, vorzugsweise 40°C, nicht überschritten wird.
  17. 17
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß man die zur endgültigen Umrißform zugeschnittene oder gestanzte Lage aus Leder oder lederähnlichem Werkstoff in eine im wesentlichen ebene Schablone oder mehrere Zuschnitte in ein Vorratsmagazin einlegt und aus der Schablone bzw. dem Magazin in die ihr zugeordnete Formhälfte überträgt, in der sie an einer Formwand festgehalten und ihr ggf. wenigstens teilweise ihre im fertigen Gegenstand vorliegende Form erteilt wird.
  18. 18
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Kunststoff, insbesondere einen Duroplasten verwendet, dem ein Treibmittel zur Aufschäumung des Kunststoffes beigemischt ist.
  19. 19
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß man mit der Lage aus Leder oder lederähnlichem Werkstoff durch das Einbringen des Kunststoffes in die Form Anschlußteile, Zierteile, insbesondere aus Metall, verbindet.
Independent claims19